33. Burgfest in Burg Stargard: Mittelalter mit Hindernissen
33. Burgfest: Mittelalter mit Hindernissen

In Burg Stargard steigt am Samstag und Sonntag, dem 8. und 9. August, das 33. Burgfest. Die Veranstalter vom Stargarder Burgverein bezeichnen es als „das größte Mittelalterfest in Norddeutschland“. An beiden Tagen geht es jeweils um 10.30 Uhr los, üblicherweise strömen tausende Besucher auf die Stargarder Höhenburg.

Programm rund um das Jahr 1299

Thematisch dreht sich diesmal alles um das Jahr 1299, „und die Menschen der Erdenscheibe fürchten sich vor dem Wechsel zum nächsten Jahrhundert“. Im Mittelpunkt steht ein Theaterstück, in dem Fürst Heinrich von Mecklenburg und Stargard versucht, die Oberhand in seinem Fürstentum zu behalten. Ob ihm das gelingt, können die Besucher am Wochenende miterleben.

Außerdem werden mittelalterliche Tänze der Stargarder Edelleute, ein Bogenturnier und das große Ritterturnier präsentiert. Für Musik sorgen die Gruppe Hinterhof, die Sängerin Sareema, das Duo Mumpitz und Frank von Domarus. „Ob Minnesang, ritterliches Lagerleben oder spektakuläre Feuershows – das Programm lässt keine Wünsche offen“, betonen die Veranstalter.

Vorbereitung und Zusammenarbeit

Die ersten Pläne für das diesjährige Fest wurden bereits im August 2025 geschmiedet, also direkt nach dem letzten Burgfest. Seitdem wurde „in jeder monatlichen Vorstandsitzung die Planung gemeinsam mit den Arbeitsgruppenleitern beraten und umgesetzt, angefangen vom Zeitplan, dem Budget und der ganzen Organisation“. Bei den Buchungen der Akteure wird darauf geachtet, dass „das mittelalterliche Flair umgesetzt wird“.

Rund 40 Personen sind an den Vorbereitungen beteiligt, darunter Mitglieder des Burgvereins, Mitarbeiter der Touristinfo und Helfer von befreundeten Vereinen. Die Zusammenarbeit mit anderen Burgvereinen in Mecklenburg-Vorpommern ist wichtig – man besucht sich gegenseitig bei den Festen. „Konkurrenz gibt es aufgrund der unterschiedlichen Ausrichtung der Mittelalterfeste und der Termine nicht“, heißt es.

Anreise mit Einschränkungen

Wegen einer Baustelle mit Straßensperrung ist die Durchfahrt durch die Innenstadt aus Richtung Osten nicht möglich. Die Höhenburg ist daher nur über die Bundesstraße 96 erreichbar. Kostenpflichtige Parkplätze gibt es auf der Wiese hinter der Burg in Richtung Rowa. Die Parkplätze auf der Burg sind für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit sowie für Händler und Akteure reserviert.

Alternativ kann man mit der Bahn anreisen: Der Regionalexpress 5 hält zwischen Stralsund und Berlin in Burg Stargard, der Bahnhof ist rund 1,5 Kilometer vom Burggelände entfernt. Der Eintritt kostet an der Tageskasse zwölf Euro für Erwachsene und sieben Euro für Kinder. Familien- und Wochenendkarten werden ebenfalls angeboten. Das komplette Programm gibt es unter stargarder-burgverein.de/burgfest/.