Beim Besuch der 35. Hanse Sail am Wochenende könnte das Mobilfunknetz plötzlich ausfallen. Gerade zu Stoßzeiten, wenn Konzerte oder das Feuerwerk anstehen, wird das Netz im Stadthafen stark beansprucht. Hunderttausende Menschen könnten auf engem Raum ihre Handys nutzen. Damit das Netz nicht zusammenbricht, gibt es auch in diesem Jahr technische Verstärkung. Trotzdem rät die Tourismuszentrale Rostock: Bargeld mitnehmen.
Temporäre O2-Anlage am Stadthafen aufgebaut
Die Firma Telefónica (O2) hat auf dem Parkplatz am Stadthafen eine temporäre Mobilfunkanlage errichtet, die bis zum 16. August stehen bleiben soll, informiert Rostocks Stadtsprecher Ulrich Kunze. „Mit der Anlage werden für mobile Telefon- und Breitbanddienste in den Mobilfunkstandards GSM, LTE und 5G bedarfsorientiert die Frequenzen aus dem von der Bundesnetzagentur zugeteilten Spektrum, also aktuell 700 bis 3600 Megahertz, eingesetzt“, so Kunze. Damit soll das mobile Breitband verbessert werden.
Das Ziel ist, das mobile Breitband zu stärken – sowohl für die Orientierung und Erreichbarkeit der Gäste als auch für die Standbetreiber, die Kartenzahlung anbieten. Die Kartenlesegeräte bauen für die Abwicklung der bargeldlosen Zahlung eine Verbindung zum Mobilfunknetz auf. Doch trotz verbesserter Netzabdeckung kann die reibungslose Abwicklung der Kartenzahlung nicht garantiert werden, so die Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde.
Bargeld in Stoßzeiten empfohlen
Sprecher Moritz Naumann erklärt: „Vor allem für die hochfrequentierten Tageszeiten, wie Freitag- und Samstagabend, empfehlen wir darum, Bargeld dabei zu haben“. Das Smartphone ist ideal für Schnappschüsse und Verabredungen – beim Bezahlen an den Buden könnte der Griff zum Geldschein, gerade in den Stoßzeiten, vor Frust in der Schlange schützen.
Am Donnerstag, ab 22.30 Uhr, geht das Eröffnungsfeuerwerk über Warnemünde in die Höhe. Am Samstag, 8. August, wird das große und beeindruckende Feuerwerk um 22.30 Uhr dann im Stadthafen gezündet.