DFB-Pokal: Hansa Rostock verliert 0:6 gegen VfL Bochum
DFB-Pokal: Hansa Rostock verliert 0:6 gegen Bochum

Die Fußballerinnen des FC Hansa Rostock sind im DFB-Pokal ausgeschieden. Der Regionalligist verlor am Sonnabend gegen den favorisierten Zweitligisten VfL Bochum mit 0:6 (0:4).

Trainer zeigt sich trotz Niederlage nicht unzufrieden

„Auch, wenn es vielleicht ein wenig komisch klingt, bin ich mit der Leistung nicht unzufrieden. Wir können das Spiel und den Gegner schon einschätzen. Wenn man die erste Viertelstunde einmal weglässt, war es über 75 Minuten eine ordentliche Leistung. Allerdings gibt es keinen Zweifel daran, dass Bochum auch in der Höhe verdient gewonnen hat“, sagte Hansas neuer Cheftrainer Heiko Junghans.

Früher Rückstand und weitere Gegentreffer

Das Duell begann denkbar ungünstig für die Rostockerinnen. Praktisch mit der ersten Offensivaktion gingen die Gäste in Führung (2.). „Als Außenseiter träumt man davon, dass Spiel lange offenzuhalten und dann über Umschaltaktionen, vielleicht Nadelstiche setzen zu können. Aber wenn man dann auch noch solche Tore, wie beim 0:1 kassiert, wo nicht einmal klar war, ob es eine Flanke oder Torschuss werden sollte, wird es natürlich sehr schwer“, so Junghans.

Die Gastgeberinnen wirkten schwer verunsichert und kassierten rasch drei weitere Gegentreffer (8., 11., 15.). „Danach muss ich der Mannschaft ein Lob aussprechen, haben die Mädels tolle Moral gezeigt. Denn wenn es so losgeht, kann man auch mal böse untergehen. Doch wir haben versucht, von außen neu zu ordnen, was uns auch gelungen ist“, sagte der Coach.

Härtetest vor dem Saisonstart

Im weiteren Verlauf hatte die Rostockerinnen zwei, drei Aktionen, um eventuell zum Ehrentreffer zu kommen. „Doch man hat einfach gesehen, dass man auf diesem Niveau einfach viel weniger Zeit hat. Für uns war das noch einmal ein richtig guter Härtetest mit Blick auf den Saisonstart bei RB Leipzig II“, so Heiko Junghans, dessen Team nach der Pause noch zwei weitere Gegentreffer hinnehmen musste.

FC Hansa: Thiele - Knappe, Lehmann, Schröder, Bergner (87. Tuttlies), Köhler (89. Leberecht), Heinschel, Kimmel, Hesse (85. Jahnke), Rist (46. Eliseev), Schröter