Rostock: Hunde-Grabungen verletzen Grünpflege-Mitarbeiter
Rostock: Hunde-Grabungen verletzen Grünpflege-Mitarbeiter

Wegen der „Bagger auf vier Pfoten“ haben sich laut Stadtverwaltung schon mehrere Mitarbeitende verletzt. Sie fielen anschließend für längere Zeit aus. Die Rostocker Stadtverwaltung warnt vor Löchern im Boden, die von Hunden verursacht werden. Gerade im Lindenpark, dem Barnstorfer Wald, am Schwanenteich sowie im Park am Fischerdorf gebe es vermehrt Probleme dadurch.

Stolperfallen im Gras schwer erkennbar

„Die Löcher sind Stolperfallen – insbesondere dann, wenn sie im Gras kaum zu erkennen sind“, schreibt die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. „Mitarbeitende der Grünpflege haben sich dadurch bereits verletzt und fielen anschließend für längere Zeit aus.“ Ebenso seien spielende Kinder oder auch Menschen, die die Parks für Sport und Bewegung nutzen, gefährdet.

Ausbessern verursacht Kosten

Auch die Beseitigung der Schäden ist ein zusätzlicher Aufwand: „Die Löcher müssen verfüllt und die Flächen wiederhergestellt werden“, teilt die Stadtverwaltung mit. Demnach werden Personal und Geld gebunden, die an anderer Stelle fehlen.

Appell an Hundehalter

Die Rostocker Stadtverwaltung bittet dementsprechend darum, dass Hundehalter, deren Vierbeiner auf öffentlichen Grünflächen graben, entstandene Löcher anschließend wieder selbst aufzufüllen. „Und wenn die Leidenschaft für den spontanen Landschaftsbau trotzdem überhand nimmt, hilft im Zweifel die Leine.“