Rostock ist im Hanse Sail-Fieber. Am 7. August geht es auf dem Wasser turbulent zu. Die schönsten Impressionen vom zweiten Sail-Tag in unserer Bildergalerie.
Zweiter Tag der Hanse Sail 2026
Matrosen und Landratten aufgepasst: Tag zwei der Hanse Sail ist in vollem Gang. Von den Bühnen dröhnt die Musik, auf der Ostsee kreuzen die Schiffe. Der Nordkurier ist mittendrin und hat die schönsten Eindrücke von dem laut Veranstaltern größten, jährlich stattfindenden Traditionsseglertreffen der Welt festgehalten.
Etwa 120 Schiffe sind in diesem Jahr am Start, ebenso wie rund 450 Händler, die die halbe Million Besucher bewirten und bespaßen wollen, die an den vier Tagen erwartet werden.
Ordentliche Brise am zweiten Sail-Tag
Nachdem der Wind dem Eröffnungsfeuerwerk am Donnerstagabend über der Ostsee einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, blies auch am Freitag noch ein frischer Wind über die Veranstaltungsgelände und das Wasser. Vor allem auf der offenen Ostsee zeigte sich die See von ihrer ruppigen Seite, weswegen nicht alle Schiffe hinausgefahren sind.
Genug zu gucken gab es dennoch bei den Ausfahrten und dem Programm an Land. Unter anderem konnte die „Elbe 1“ entdeckt werden. Bei dem roten Schiff handelt es sich um ein Feuerschiff, Baujahr 1941-1948, das unter deutscher Flagge segelt.
Das Feuerschiff „Elbe 1“
Feuerschiffe waren nach Informationen des Hanse Sail Büros als Seezeichen im Einsatz. Sie lenkten somit auf den Wasserstraßen den Schiffsverkehr und sorgten für Sicherheit. Die „Elbe 1“, die ursprünglich „Bürgermeister O'Swald“ heißt, wurde am 8. November 1948 beim damaligen Seewasserstraßenamt Cuxhaven (heute Wasser- und Schiffahrtsamt Cuxhaven) in Dienst gestellt und wurde eben auf der Position „Elbe 1“ vor der Elbmündung eingesetzt.
Im Lauf der Jahre 1816 bis 1988 waren mehrere Schiffe dort im Einsatz. Das letzte und berühmteste der bemannten Elbe-Feuerschiffe „Elbe 1“ wurde am 22. April 1988 nach 40 Jahren Dienst in der Elbmündung eingezogen und durch ein unbemanntes Feuerschiff ersetzt, so das Hanse Sail Büro.