Nach dem Auszug aus dem Eltern-Kind-Heim stehen die Rostocker „Hartz und herzlich“-Protagonisten Jasmin und Ehemann Maik ohne ihre Kinder und ohne festen Wohnsitz da. Übergangsweise kommen sie bei Maiks Mutter Bärbel unter. Das Zusammenleben führt schnell zu Spannungen.
Auszug wegen „unüberwindbarer Schwierigkeiten“
In der neuen Folge der RTL Zwei-Sozialreportage am 25. August kommt es zu Konflikten zwischen dem jungen Paar und der 65-Jährigen. Das Zusammenleben auf Zeit mit Mutter, Sohn und Schwiegertochter verläuft nicht wie erhofft. Die jungen Eltern mussten das Mutter-Kind-Heim wegen „unüberwindbarer Schwierigkeiten“ verlassen, wie es von dem Sender heißt. In der unfreiwilligen Wohngemeinschaft auf Zeit gibt es angespannte Situationen. Ein Reibungspunkt ist die Ordnung: Mit Jasmin und Maik zog auch das Chaos bei der sonst ordnungsliebenden Bärbel ein.
Sandra kämpft mit Gangschaltung
In Ostfriesland arbeitet die Exil-Rostockerin Sandra weiter an ihrem Plan, den Führerschein zu machen. Ihr Ziel ist, in der neuen Heimat mobiler und unabhängiger zu werden. Vor knapp einem Jahr zog sie mit ihrer fünfköpfigen Familie vom Rostocker Blockmacherring ins Eigenheim in Ostfriesland. In Rostock konnte sie auf den ÖPNV setzen, in der neuen Heimat sieht das anders aus. Auch bei diesem Vorhaben lauern Herausforderungen: aktuell die manuelle Gangschaltung.
Ausstrahlung und Kritik
Die neue Folge von „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock“ wird am Dienstag, 25. August, um 20.15 Uhr bei RTL Zwei ausgestrahlt und ist vorab auf RTL+ zu sehen. Seit mehreren Jahren begleiten die Kameras die Rostocker Protagonisten für die Sozialreportage. Es gibt auch kritische Stimmen zur Sendung, die vorwiegend im Stadtteil Groß Klein spielt. Der Vorsitzende des Ortsbeirats Groß Klein, Uwe Michaelis (SPD), findet, sie stigmatisiere die Bewohner. „Die Leute wollen nicht zu uns ziehen, weil das soziale Gefälle angeblich so groß ist. Es ist aber nicht so extrem, wie es in der Serie dargestellt wird“, sagte Michaelis. Laut dem Ortsbeiratsvorsitzenden verschärfe die Fernsehserie die Situation in dem ohnehin stark von sozialer Segregation betroffenen Stadtteil.