Ole Rösler träumt nach EM-Silber im Turm-Mixed von Einzelgold
Ole Rösler träumt nach Silber von Einzelgold

Bei den Europameisterschaften im Wasserspringen hat das deutsche Team zwei weitere Medaillen gewonnen. Mit Ole Rösler vom WSC Rostock und seiner Berliner Partnerin Pauline Pfeif stand dabei auch ein Athlet aus Mecklenburg-Vorpommern auf dem Podest. Das Duo sicherte sich im Mixed-Turmspringen den zweiten Platz – mit 5,40 Punkten Rückstand auf das ukrainische Paar Sereda/Bailo.

Herausforderungen im Wettkampf

Für Rösler war der Erfolg nicht selbstverständlich: „Ich bin unheimlich glücklich, dass ich die Herausforderung gemeistert habe. Bei maximal nur drei Trainingseinheiten mit Pauline stellten sich natürlich Fragen zu unserer Leistungsstärke“, sagte der Springer. Zudem musste er sich auf die Sprünge seiner Partnerin einstellen: „Ich musste mich da zurücknehmen, quasi selbst bremsen. Es hat aber irgendwie funktioniert.“

Der Start war jedoch nicht optimal. Nach zwei Pflichtsprüngen lag das Duo auf Rang vier, der Rückstand vor den drei Kürdurchgängen betrug 7,20 Punkte. Am Ende reichte es dennoch zu Silber.

Blick auf das Einzel

Trainer Michail Sachiasvili zeigte sich zufrieden: „Noch einmal alles hatte ich ihnen mit auf den Weg gegeben. Beide kamen auch bis auf 0,72 Punkte heran, doch die Ukrainer blieben cool. Vor der noch ausstehenden Entscheidung im Einzel dürfte Ole Selbstvertrauen getankt haben.“

Rösler selbst sieht sich gut vorbereitet: „Das Wettkampfgefühl ist nun da. Ich bin guter Dinge.“ Seine Mutter Annette Rösler, Vorsitzende des WSC Rostock, warnt jedoch vor zu großer Euphorie: „Die Konkurrenz ist aber irre stark. Da werden Kleinigkeiten entscheiden.“