Feldbrand nahe Wüstenfelde: Funkenflug bei Baggerarbeiten löst Großeinsatz aus
Feldbrand nahe Wüstenfelde: Funkenflug löst Großeinsatz aus

Ein Feldbrand nahe dem Loitzer Ortsteil Wüstenfelde hat am Dienstagnachmittag ein Großaufgebot der Feuerwehr auf den Plan gerufen. Ein zunächst als überschaubar gemeldetes Feuer breitete sich rasch aus und beschäftigte Einsatzkräfte aus zwei Landkreisen.

Funkenflug bei Baggerarbeiten als Auslöser

Nach ersten Ermittlungen des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wurde das Feuer durch einen technischen Defekt eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs ausgelöst. Zeugen berichteten von Funkenflug bei Baggerarbeiten, der den umliegenden Stoppelacker entzündete.

Der böige Wind trieb die Flammen auf der abgeernteten Fläche schnell voran, vor allem in Richtung Kletzin. Am Ende waren schätzungsweise 2,6 Hektar betroffen, die Rauchwolke war im gesamten mittleren Peenetal zu sehen.

Unterstützung aus zwei Landkreisen

Da sich die Gefahrenlage im Grenzgebiet zwischen Vorpommern-Greifswald und der Mecklenburgischen Seenplatte entwickelte, alarmierte die Leitstelle entsprechend der neuen georeferenzierten Alarmierung Mannschaften aus beiden Landkreisen. Neben den Loitzer Kameraden kamen auch Kräfte aus Kletzin, Pensin, Siedenbrünzow, Sanzkow und der Hansestadt Demmin zum Einsatz.

Insgesamt waren 66 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen an mehreren Fronten gegen die Flammen im Einsatz. Nach rund eineinhalb Stunden waren auch die letzten Glutnester erstickt, wie der stellvertretende Loitzer Wehrführer Tobias Knuth schilderte.

Kein Sachschaden, keine Verletzten

Die Polizei bilanzierte, dass weder am mutmaßlich verursachenden Bagger noch auf dem abgeernteten Acker Sachschaden entstand. Verletzt wurde niemand.