Ein 87-jähriger Mann aus Hamburg wollte nur kurz in der Stadt etwas erledigen und hat sich dabei um etwa 220 Kilometer verfahren. Sein Auto wurde am frühen Sonntagmorgen gegen 5.00 Uhr von der Autobahnpolizei zwischen den Abfahrten Tessin und Bad Sülze auf der A20 in Richtung Stralsund/Greifswald angetroffen, wie ein Polizeisprecher sagte. Andere Autofahrer hatten den Wagen zuvor als Pannenfahrzeug auf der A20 Lübeck-Rostock-Stettin gemeldet.
Sprit nach 220 Kilometern alle
Wie sich herausstellte, hatte sich der Autofahrer reichlich verfahren. Nach etwa 220 Kilometern war dem Wagen der Treibstoff ausgegangen. Der Mann war zuvor an Wismar vorbei und über das Autobahnkreuz Rostock nach Vorpommern gefahren.
Angehörige hatten Vermisstenmeldung aufgegeben
Bereits am Samstag hatten Angehörige den Rentner in Hamburg gesucht und als vermisst gemeldet. Nachdem der Wagen gefunden worden war, wurden die Angehörigen informiert. Sie holten den Mann und sein Auto in der Nähe des Parkplatzes Lindholz ab, den der Senior mangels Sprit nicht mehr erreicht hatte.
Fahrerlaubnisbehörde informiert
Die Fahrerlaubnisbehörde in Hamburg wurde über den Vorfall in Kenntnis gesetzt, hieß es. Es könnte der letzte derartige Ausflug des 87-Jährigen gewesen sein.