Bei einem schweren Unfall auf der Bundesstraße 198 zwischen Röbel und Plau am See sind am Sonntagnachmittag zwei Menschen ums Leben gekommen, drei weitere wurden schwer verletzt.
Nach ersten Ermittlungen bog ein 86-jähriger Autofahrer aus Sachsen-Anhalt bei Bad Stuer in Richtung Ganzlin nach links ab und stieß dabei frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. Der 86-Jährige und seine Beifahrerin starben noch an der Unfallstelle in ihrem Dacia. Beide stammten aus dem Altmarkkreis in Sachsen-Anhalt.
Unfallschwerpunkt auf der B 198
Im anderen Fahrzeug, einem Renault Scenic, saß ein 30-jähriger Fahrer aus Potsdam, der nicht mehr ausweichen konnte. Der 30-Jährige und zwei weitere Männer wurden schwer verletzt und in Krankenhäuser nach Plau und Neubrandenburg gebracht. Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Gutachter der Dekra mit der Untersuchung des Unfalls.
Die Stelle gilt als Unfallschwerpunkt, da dort viele Fahrzeuge über Ganzlin zu den Autobahnen 19 und 24 fahren. Zur Unfallzeit könnte die tiefstehende Sonne aus Westen den Rentner geblendet haben. Die Straße, die zur Autobahn 19 und Richtung Brandenburg führt, war rund fünf Stunden lang gesperrt. Beide Autos wurden fast vollständig zerstört.