Richtfest für neues Helmholtz-Institut für One Health in Greifswald
Richtfest für Helmholtz-Institut in Greifswald

In Greifswald hat das Helmholtz-Institut für One Health (HIOH) am Freitag Richtfest für seinen Neubau gefeiert. Das Gebäude soll bereits im kommenden Herbst bezugsfertig sein. Die Kosten für den Bau belaufen sich auf 38 Millionen Euro, die zum Großteil vom Land und zum Teil vom Bund getragen werden.

Gemeinsames Zuhause für das HIOH-Team

Bisher sind die Büros und Labore des Teams auf drei verschiedene Gebäude verteilt, wie Prof. Dr. Fabian Leendertz, Gründungsdirektor des HIOH, erklärt. Er freue sich gemeinsam mit den Mitarbeitern darauf, bald ein gemeinsames Zuhause zu beziehen. Vor einem Jahr wurde der Grundstein für das Forschungsgebäude gelegt.

Neue Labore auch für Unimedizin

Die neu entstehenden Labore sollen neben den Mitarbeitern des HIOH auch von Wissenschaftlern der Unimedizin Greifswald genutzt werden können, etwa für die Tuberkuloseforschung. Mit den neuen Laboren ergeben sich zukünftig neue Forschungsmöglichkeiten, die bisher weder am HIOH noch bei den drei Gründungspartnern des Instituts – der Universität Greifswald, der Unimedizin und dem Friedrich-Loeffler-Institut – vorhanden waren. So sollen Forschungslücken geschlossen werden.

Forschung zu Infektionskrankheiten

Am HIOH erforschen Wissenschaftler, wie die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt zusammenhängt. Im Fokus stehen Infektionserkrankungen und Antibiotikaresistenzen. Es sei wichtig, neue Infektionsgeschehen frühzeitig zu erkennen und herauszufinden, welche Umweltbedingungen eine Ausbreitung begünstigen, so Leendertz.