Auf dem St. Jürgen-Friedhof in Stralsund (Landkreis Vorpommern-Rügen) werden zwei bestehende Grabfelder für Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft neu gestaltet. Dadurch soll ein würdiger und zugleich verständlicher Ort des Erinnerns geschaffen werden, wie die Stadtverwaltung mitteilte.
Neue Namenssteine ersetzen Tafeln
Die beiden Grabfelder sind als Rasenflächen mit einzelnen Namenstafeln auf Pultsteinen gestaltet. Diese 1998 gelegten Tafeln werden durch neue gemeinsame Namenssteine ersetzt. Ergänzt werden die Flächen durch Symbolkreuze und Informationstafeln.
Abschluss im September
Die Arbeiten sollen im September abgeschlossen werden. Weitere Gräber für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft befinden sich auf dem Zentralfriedhof und dem Friedhof Rote Armee am Neuen Markt.