SV Blankensee 49: Aufsteiger will in der Kreisoberliga die Klasse halten
SV Blankensee 49: Aufsteiger will Klasse halten

Der SV Blankensee 49 tritt in der Saison 2026/27 in der Kreisoberliga an. Der Aufstieg war knapp, aber verdient: Mit einem Punkt Vorsprung vor dem SV Grün-Weiß Nadrensee sicherte sich das Team den Staffelsieg in der Kreisliga III.

Starke Bilanz in der Vorsaison

Trainer Tino Ringeltaube kann auf eine beeindruckende Bilanz verweisen: Die beste Defensive der Liga (19 Gegentore), die zweitbeste Offensive (97 Treffer) und die meisten Heimsiege. Auch in der Fair-Play-Wertung belegte die Mannschaft den ersten Platz.

Ringeltaube glaubt an die Qualität des Kaders: „Von der Qualität des Kaders her ist ein Platz unter den Top-Vier keine Utopie. Vorausgesetzt, dass die Stammspieler immer oder meistens zur Verfügung stehen.“

Torreiche Spiele und knappe Duelle

In der Vorsaison feierten die Blankenseer mehrere Kantersiege: 14:0 und 8:0 gegen die SG Preussen, 9:0 gegen Polzow und Grabow sowie ein halbes Dutzend Treffer gegen Fortuna Zerrenthin. Entscheidend waren aber die Spiele gegen die direkte Konkurrenz: Eintracht Rossow wurde 3:2 und 4:1 bezwungen, gegen Verfolger Nadrensee gab es ein 2:2 und einen 6:2-Kantersieg.

Nur zwei Niederlagen gab es: Zum Auftakt verlor man in Plöwen 2:3, später folgte eine 0:3-Schlappe gegen den Boocker SV. Drei Spiele wurden wegen Nichtantretens der Gegner am Grünen Tisch gewonnen, was die Mannschaft lieber auf dem Rasen erkämpft hätte.

Optimismus und Herausforderungen

Torjäger Tom Camin, der mit 30 Treffern Zweiter der Schützenliste wurde, gibt die Richtung vor: „Wir wollen auf jeden Fall die Klasse halten und einigen renommierten Vereinen ein Bein stellen. Ich bin überzeugt, dass wir einen starken Kader haben und eine gute Rolle spielen können.“

Die Vorbereitung lief jedoch nicht optimal: Wegen Urlaubs fehlten einige Spieler, ein Testspiel wurde gewonnen, zwei gingen verloren. Besonders die 2:6-Niederlage gegen Passau/Schönau (Kreisliga Uckermark) schmerzte.

Der Kader umfasst 25 Spieler, mit zwei Zugängen und zwei Abgängen. Am 22. August zeigt sich in der 2. Runde des Kreispokals, wie weit die Vorbereitung gediehen ist.