Warum uns Blicke am Badestrand so nerven
Warum uns Blicke am Badestrand so nerven

Mit seinen beiden Kindern am Tollensesee wird ein Vater von einer Frau unangenehm beobachtet. Das ständige Starren verunsichert ihn, besonders als seine Tochter beim Anziehen quengelt. Er überlegt, die Frau zur Rede zu stellen, lässt es aber.

Beobachtung am Ufer

Der Vater berichtet, dass eine Frau am Ufer durch ihre Sonnenbrille deutlich in seine Richtung schaute. Anfangs dachte er, sie finde die Kinder drollig, doch das Unbehagen wuchs mit dem stetigen Starren. Als seine Tochter nicht nach dem Baden angezogen werden wollte, drehte die Frau den Kopf, um weiter zu beobachten.

Erfahrungen im Urlaub

Ähnliche Blicke erlebte er bereits im Ostseeurlaub auf Rügen, als die Kinder klein waren. Im Restaurant gab es strafende Blicke. Er fragt sich, ob es daran liegt, dass Väter heute mehr Verantwortung übernehmen, oder ob es die Generation seiner Mutter ist, die besonders gern schaut.

Ländliche Neugier

In Mecklenburg-Vorpommern sei Beobachten üblich, so der Autor. Der Spruch „Was der Bauer nicht kennt, das guckt er sich erst mal an“ treffe zu. Er vermutet eine Mischung aus Neugier, Nostalgie und Urteilen, aber auch Anerkennung für engagierte Väter.

Abschließend appelliert er an die Leser, lieber miteinander zu sprechen, statt zu starren, und fragt nach ähnlichen Erfahrungen.