Für die Verbandsliga-Fußballer des 1. FC Neubrandenburg beginnt die neue Saison bereits am Freitagabend. Um 18.30 Uhr empfängt der letztjährige Dritte den SV Pastow im heimischen neu.sw-Stadion. Die Partie ist der offizielle Auftakt der neuen Verbandsliga-Spielzeit in Mecklenburg-Vorpommern und findet unter Flutlicht statt.
Spiel vorgezogen
Eigentlich wäre die Begegnung erst am 14. Spieltag ausgetragen worden. In Absprache mit dem Verband wurde sie vorgezogen, um die Saison mit einem attraktiven Spitzenspiel zu eröffnen. Für den FCN bedeutet das einen ungewöhnlich frühen Start, da der reguläre erste Spieltag erst in 14 Tagen stattfindet.
„Die Vorbereitungszeit war natürlich eher kurz. Aber sie war intensiv, und soweit ich weiß, hatte Pastow genauso viel Zeit zur Vorbereitung. Das ist für uns kein Nachteil“, sagt FCN-Spielertrainer Daniel Nawotke.
Duell auf Augenhöhe
Kurios: Durch die Vorverlegung treffen die Neubrandenburger zum Saisonstart auf denselben Auftaktgegner wie in der letzten Saison. Damals unterlagen sie dem SV Pastow knapp mit 3:4. Vergleiche will Nawotke allerdings nicht ziehen, da sich beim Gegner viel verändert hat. „Pastow ist mit der Mannschaft aus der vergangenen Saison nicht mehr zu vergleichen. Das heißt aber natürlich nicht, dass es einfacher wird.“
Vielmehr erwartet er ein Duell auf Augenhöhe. „Pastow hat sich umstrukturiert, unter anderem mit einem neuen Trainer. Dazu haben sie sich mit jungen Spielern verstärkt. Ich schätze sie als hungrig ein und sehe einen guten Mix in der Mannschaft“, so Nawotke.
Offensivstärke als Schlüssel
Für seine eigene Mannschaft hat Nawotke eine klare Marschroute: „Wir müssen fokussiert in der Defensive sein, weniger Fehler als der Gegner machen und nach vorn zielstrebig agieren und unsere Qualitäten ausspielen.“ Die Offensive war in der vergangenen Saison eine der großen Stärken des FCN. Daran soll sich nichts ändern. „Unsere Offensivstärke müssen wir natürlich wieder auf den Platz bringen“, so Nawotke, der wegen eines Muskelfaserrisses nicht auf dem Feld, sondern nur von der Außenlinie aus agieren kann.
Der mit 23 Toren beste FCN-Angreifer der abgelaufenen Spielzeit ist nicht der einzige Ausfall. Innenverteidiger Moritz Langer verletzte sich in der Vorbereitung schwer am Knie. Die genaue Diagnose steht noch aus, ein längerer Ausfall bis Saisonende ist nicht ausgeschlossen. Zudem weilt Flügelflitzer Cevin Rieger noch im Urlaub. „Wir haben trotzdem einen guten und breit aufgestellten Kader zur Verfügung“, betont Nawotke.