Die Rechtsaufsicht des Wirtschaftsministeriums prüft Vorwürfe gegen den Präsidenten der IHK Neubrandenburg, Krister Hennige. Hintergrund sind Aussagen eines Auszubildenden aus Indonesien, der in einem ARD-Fernsehbeitrag behauptet, in Henniges Hotel auf Usedom ausgebeutet und für Hilfsarbeiten eingesetzt worden zu sein.
Kammern ziehen Konsequenzen
Die Industrie- und Handelskammern in Rostock und Schwerin haben daraufhin erklärt, die Zusammenarbeit mit der IHK Neubrandenburg bis zur Klärung des Falls ruhen zu lassen.
Präsidium entscheidet über Amtsverbleib
Am Mittwochabend hat das Präsidium der IHK Neubrandenburg in einer Sitzung entschieden, dass Hennige im Amt bleibt. Ein Sprecher der Kammer sagte, Hennige werde weiter alle damit verbundenen Geschäfte ausüben. Nur im Zusammenhang mit der Prüfung durch die Rechtsaufsicht werde er von Vizepräsident Benischke vertreten.