Nach dem ruhigen Sonntag unter dem Hochdruckgebiet „Pythagoras“ nimmt die Hitze in Norddeutschland wieder Fahrt auf. Zum Wochenstart steigen die Temperaturen deutlich an.
Bis zu 33 Grad am Montag
Am Montag werden je nach Region 29 bis 33 Grad erwartet. Die höchsten Werte: 29 Grad im Kreis Herzogtum Lauenburg (Schleswig-Holstein), 30 Grad in Hamburg und im Landkreis Ludwigslust-Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) sowie 33 Grad im Landkreis Emsland (Niedersachsen).
Am Dienstag vielerorts über 30 Grad
Am Dienstag wird es voraussichtlich vielerorts im Norden noch wärmer: Die 30 Grad werden verbreitet überschritten, am wärmsten wird es erneut in Niedersachsen mit bis zu 34 Grad. Dabei wird es schwül, eine starke Wärmebelastung ist zu erwarten.
Schauer und Gewitter am Wochenstart
Der Montag bleibt tagsüber weitgehend trocken und freundlich. Später am Tag oder in der Nacht ziehen jedoch örtlich Schauer auf, vereinzelt auch Gewitter, die in Niedersachsen kräftig ausfallen können. Am Dienstag muss verbreitet mit Schauern und Gewittern gerechnet werden. In Mecklenburg-Vorpommern sind örtlich Starkregen und Hagel möglich.
Unwetter-Bilanz: Umgestürzte Bäume, volle Keller, gestörter Zugverkehr
Erst am Freitag hatte ein Unwetter im Norden für zahlreiche Einsätze gesorgt. In Kirchgellersen (Landkreis Lüneburg) waren Feuerwehren wegen umgestürzter Bäume und blockierter Straßen im Einsatz. Anwohner berichteten von daumendicken Hagelkörnern. In Hamburg musste die Feuerwehr wegen des starken Regens zu 85 Einsätzen ausrücken.
Bereits am Donnerstag hatten Gewitter viele Feuerwehreinsätze ausgelöst. In Niedersachsen und im Süden Schleswig-Holsteins knickten Bäume um, Keller liefen mit Regenwasser voll. Auch in Mecklenburg-Vorpommern gerieten Wassersportler in Not, umgestürzte Bäume behinderten den Verkehr. Bei Bad Bevensen (Landkreis Uelzen) beschädigte ein Gewitter eine Oberleitung – bis zum Freitagnachmittag war der Bahnverkehr auf den Strecken Hamburg-Uelzen und Hamburg-Bremen gestört.