Handball-Juniorinnen: Versöhnlicher Abschluss bei U18-WM in Rumänien
Handball-Juniorinnen: Versöhnlicher WM-Abschluss

Die deutschen Juniorinnen haben die U18-Handball-Weltmeisterschaft in Rumänien mit einem versöhnlichen Abschluss beendet. Im letzten Spiel setzte sich das Team des Deutschen Handball-Bundes (DHB) gegen Südkorea mit 34:26 durch. Zuvor gelang ein 33:24-Erfolg gegen Slowenien. Damit sicherte sich die Auswahl den 13. Platz im Endklassement.

Zwei Siege zum Turnierende

Fine Stenzel vom SV Fortuna Neubrandenburg und Tamina Kugler von Grün-Weiß Schwerin gehörten zum deutschen Aufgebot. Stenzel traf in beiden Platzierungsspielen jeweils siebenmal. Insgesamt verbuchte das DHB-Team vier Siege und drei Niederlagen bei dem Turnier.

Bundestrainer zieht Fazit

Bundestrainer Gino Smits zeigte sich trotz des Ergebnisses nicht unzufrieden: „Wir hätten uns natürlich mehr gewünscht. Das tut mir leid für die Mädels. Aber wir haben aus vielen Sachen im Laufe des Turniers gelernt und sie in den Platzierungsspielen gegen Slowenien und Südkorea besser gemacht. Diese beiden Siege zum Abschluss tun gut.“

Mit Blick auf die Turnierbilanz erklärte Smits: „Wir haben viel gelernt. Insgesamt haben wir uns mehr erhofft, aber wir müssen auch sehen, gegen wen wir unsere Spiele verloren haben: Spanien und Montenegro standen zum Beispiel im Halbfinale.“ Er ergänzte: „Wir haben gegen Südkorea gesehen, wie wir spielen können, wenn der Gegner nicht so körperlich agiert. In Zukunft geht es darum, die Entwicklung da hinzubringen, dass wir so gegen die stärkeren Teams auftreten.“