Beim ersten Spenden-Cup des Rempliner Sportvereins war am Sonnabend wieder richtig was los in dem Malchiner Ortsteil. Acht Teams aus Teterow, Malchin, Basedow und Pampow waren angetreten, um nicht nur spannende Spiele zu liefern, sondern auch Geld für einen guten Zweck zu sammeln. Neben den Partien gab es eine Versteigerung von Überraschungspaketen, deren Erlös ebenfalls in die Spendenkasse floss.
Erlös für Verein aus Wismar
Wie viel am Ende zusammenkam, stand am Wochenende noch nicht fest. Der gesamte Erlös soll dem gemeinnützigen Verein „Tätowierte gegen Krebs“ aus Wismar zugutekommen. Der Verein hatte am Wochenende eine eigene Veranstaltung und war daher in Remplin nicht vertreten. Man stehe aber ständig in Verbindung und informiere über den Verlauf des Turniers, hieß es von den Remplinern.
Den Kontakt zu dem Wismarer Verein hatte der neue Sponsor der Sportler vermittelt: der Teterower Bauunternehmer Marcel Burghard, der zwei Spieler des Rempliner SV in seiner Firma beschäftigt und auch Verbindungen nach Wismar hat. „Das Turnier hier heute wird gut angenommen und ich denke, wir werden vielleicht jetzt jedes Jahr solch eine Aktion zugunsten eines gemeinnützigen Zwecks machen“, sagte Burghard.
Verein erweitert seinen Zweck
Auch der neue Präsident der Rempliner Sportler, Frank Ahlers, der erst seit zwei Monaten im Amt ist, freute sich über die vielen Unterstützer, darunter auch einige regionale Firmen. Der Sportverein habe gerade seinen Vereinszweck erweitert, berichtete Ahlers. Neben Fußball, Volleyball und Frauensport will sich der Rempliner SV nun auch verstärkt um den Zusammenhalt im Ort kümmern.
„Wir sind da noch ganz am Anfang, aber wir wollen zum Beispiel stärker mit den anderen Vereinen wie dem Mühlen- und Angelverein oder der Feuerwehr zusammenarbeiten“, sagt der Präsident. Gemeinsam könne man mehr auf die Beine stellen, etwa ein Dorffest, einen Flohmarkt oder vielleicht auch einen Weihnachtsmarkt in Remplin.
Sportlerheim soll saniert werden
Am Sportlerheim, das bei der Stadt Malchin bereits einmal auf der Abrissliste stand, will der Verein festhalten. „Wir wollen das wieder richtig schick machen und sind dazu mit der Stadt im Gespräch. Das Gebäude braucht neue Fenster und eine neue Heizung. Und auch der Partyraum muss saniert werden“, zählt Frank Ahlers auf.
Es sieht ganz danach aus, dass die jungen Leute – aber eben auch nicht nur sie – sich jetzt öfter wieder freuen können, dass mal endlich wieder etwas los ist in Remplin. Das Turnier gewann am Sonnabend der Rempliner SV.