Ucami Open Air: 1700 Gäste feiern am Zachuner See
Ucami Open Air: 1700 Gäste am Zachuner See

In der Nacht zum Sonnabend verwandelte sich der Strand am Zachuner See in eine Bühne: Rund 1700 Gäste aus ganz Deutschland feierten beim Ucami Open Air. Besucher aus Bandenitz, Hoort und Neu Zachun hatten freien Eintritt. Das Festival fand bereits zum zweiten Mal an dieser Location statt.

Internationale DJs und psychedelische Klänge

Auf der Bühne sorgten internationale DJ-Größen, unter anderem aus Brasilien und Israel, für psychedelische Klänge. Bunte Lichter und sphärische Bässe prägten die Atmosphäre. Die Stimmung auf dem Gelände war durchweg friedlich.

Veranstalter Marcus Kowalkowski zeigte sich dankbar für die Unterstützung der Gemeinde Hoort und der Nachbargemeinden. „Ich bin froh und dankbar, dass die Gemeinde Hoort uns so unterstützt und auch die Nachbargemeinden die Musik in dieser Nacht ertragen“, sagte er. „Das ist nicht selbstverständlich und wir möchten uns dafür wirklich bedanken.“

Vom Wald zur professionellen Veranstaltung

Das Festival entstand aus einer Idee von Kowalkowski und Freunden. „Erst haben wir uns halb illegal im Wald getroffen und gemeinsam Musik gehört, aber dann wollten wir das größer aufziehen und richtig machen“, erinnerte er sich. Der Name Ucami habe keine besondere Bedeutung, sondern habe den Organisatoren einfach gefallen.

Inzwischen ist die gesamte Familie in die Organisation eingebunden. „Wir machen den ganzen Aufbau und die Deko ehrenamtlich und sind darum rund eine Woche hier. Ohne die Verpflegung von meiner Mutter und meiner Oma könnten wir das gar nicht schaffen“, erzählte Kowalkowski. Seine Mutter übernahm die Abendkasse.

Unterstützung von Feuerwehr und ASB

Neben der Familie unterstützten regionale Unternehmen, die Feuerwehr und Sanitäter des ASB die Veranstaltung. Ein Sanitäter betonte: „Ich helfe hier gern, denn ich habe bei einer GOA-Party noch nie eine Schlägerei oder andere Gewalttätigkeiten erlebt.“ Diese friedliche Grundstimmung war auf dem gesamten Gelände spürbar – von der Tanzfläche bis zum Campingbereich.

„Für uns ist Zachun wirklich eine tolle Location, daher wollen wir das Festival gern hier weiterentwickeln und ein Angebot für die Region und darüber hinaus machen“, fasste Kowalkowski zusammen. Auch 2027 sollen „Progressive- und Psytrance erneut auf Natur, Gemeinschaft und Festivalflair“ treffen, wie er ankündigte.