Nach dem Rückzug vom offiziellen Punktspielbetrieb auf Landesebene startet der VC Anklamer Greif eine eigene Volkssportrunde. Die neue Freizeitliga beginnt am 6. Oktober um 18 Uhr im Anklamer Volkshaus. Insgesamt neun Mannschaften haben für die Premierensaison gemeldet.
Freizeitcharakter im Mittelpunkt
Mit der eigenen Volkssportrunde wollen die Verantwortlichen den Freizeitcharakter wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Die Resonanz ist groß: Gleich neun Teams aus Anklam und der Region sind dabei. Das Projekt geht auf die Greif-Vorstandsmitglieder Max Rösener und Frank Beling zurück.
„Ich habe das Ganze vor eineinhalb Monaten mit in die Wege geleitet, Frank hat mich bei der Umsetzung unterstützt. Und das mit Erfolg. Die Resonanz ist wirklich gut“, sagt Rösener. Aus ersten Überlegungen sei inzwischen ein konkreter Wettbewerb geworden.
Diese Teams sind dabei
Das Teilnehmerfeld umfasst die SG Karlsburg/Züssow, den SSV Spantekow, den TSV Friedland, die Sportgruppe Menzlin, den SV Judo Schlatkow, die Wellenreiter Bansin und „Talentfrei 2023“ aus Woldegk. Die Anklamer selbst schicken zwei Teams ins Rennen.
Insgesamt sind acht Spieltage vorgesehen. Der Leistungsgedanke soll dabei weniger im Vordergrund stehen als der gemeinsame Spaß am Volleyball. „Der Wettbewerb ist ganz bewusst als Freizeitliga angelegt und soll Mannschaften aus der Region eine Möglichkeit bieten, sich regelmäßig unter Wettkampfbedingungen zu messen, ohne die Anforderungen des offiziellen Landesspielbetriebs erfüllen zu müssen“, erklärt Rösener.
Baustein für die eigene Zukunft
Für den VC Greif ist die neue Runde ein wichtiger Baustein für die eigene Zukunft. In der vergangenen Saison war der Verein noch im regulären Mixed-Spielbetrieb vertreten und belegte dort den 2. Tabellenplatz. Für die Saison 2026/27 verzichtete er jedoch auf eine erneute Meldung.
Als Gründe nannten die Verantwortlichen die zunehmende Professionalisierung des Spielbetriebs sowie die damit verbundenen Kosten. Vom Volleyball verabschieden wollten sich die Anklamer aber nicht. Stattdessen entstand die Idee, selbst ein Angebot zu schaffen, bei dem der Freizeitsport wieder stärker im Mittelpunkt steht.