Mehr als zwei Wochen nach dem Großbrand auf einer munitionsbelasteten Fläche im Müritz-Nationalpark beschäftigt der Vorfall weiterhin Kräfte. So brennt es noch immer an einer Stelle in dem gesperrten Gebiet. Das Feuer, das als Rauch vorrangig vom Käflingsberg aus in einer Senke zu sehen ist, ist den Einsatzkräften bekannt.
Ständige Kontrolle durch Feuerwehr und Ranger
Das Feuer stehe unter ständiger Beobachtung und werde mehrmals täglich von der Feuerwehr sowie den Rangern des Nationalparkamtes kontrolliert. Aufgrund der Munitionsbelastung der betroffenen Fläche sei eine Brandbekämpfung vor Ort nicht möglich.
Keine Gefahr der Ausbreitung
Nach Einschätzung der Einsatzkräfte bestehe jedoch keine Gefahr, dass sich das Feuer über die Senke hinaus ausbreitet, kann das Nationalparkamt mehr oder weniger Entwarnung geben. „Da die Lage bekannt ist und fortlaufend überwacht wird, bitten Feuerwehr und Nationalparkamt darum, von weiteren Anrufen bei der Leitstelle zu diesem Brand abzusehen. So bleiben die Notruf- und Einsatzkapazitäten für akute Notfälle frei“, heißt es.
Betretungsverbot bleibt bestehen
Zudem wird erneut darauf hingewiesen, dass für das Waldbrandgebiet ein striktes Betretungsverbot gilt. Das Nationalparkamt appelliert daher an alle Besucher sowie Wanderer, die Sperrungen zu beachten und das Gebiet nicht zu betreten.
Hintergrund: Großbrand Mitte Juli
Mitte Juli hatte im Müritz-Nationalpark rund 400 Hektar Wald gebrannt. Weil es sich dabei um einen ehemaligen Truppenübungsplatz handelt und die Flächen als stark munitionsbelastet gelten, konnte nur von außen ein Übergreifen der Flammen verhindert werden. Hunderte Einsatzkräfte hatten etwa eine Woche an der Eindämmung gearbeitet. Nachdem der Waldbrand gelöscht war, hieß es zuletzt bereits, dass im Boden noch eine große Hitze herrsche und Glutnester bestehen würden.