Unfallschwerpunkt Raddingsdorf: Ausbau startet, Geduld gefragt
Unfallschwerpunkt Raddingsdorf: Ausbau startet

Die Raddingsdorfer Kreuzung im Zuge der Landesstraßen L01 und L02 wird ab sofort grundhaft ausgebaut und umgestaltet. Der Kreuzungsbereich gilt als Unfallschwerpunkt und soll durch die Maßnahme sicherer für alle Verkehrsteilnehmer werden. Das Straßenbauamt Schwerin informierte über die Arbeiten, die in vier Bauphasen ablaufen und voraussichtlich bis Spätsommer 2027 dauern.

Umfangreiche Umgestaltung für mehr Sicherheit

An beiden Zufahrten der L02 zur Kreuzung werden Fahrbahnteiler angelegt. Die L01 wird im Kreuzungsbereich verbreitert und erhält zusätzliche Linksabbiegespuren. Im südlichen Bereich wird eine Kuppe abgesenkt, um die Sichtverhältnisse zu verbessern.

Zudem entstehen an der L01 zwei neue barrierefreie Bushaltestellen. Der Zweckverband Radegast erneuert im Zuge der Arbeiten das vorhandene Trinkwassersystem.

Vier Bauphasen mit Vollsperrungen

Der Ausbau erfolgt abschnittsweise. Der jeweils betroffene Kreuzungsarm wird voll gesperrt, die übrigen Zufahrten bleiben befahrbar. Eine Ampelanlage regelt dort den Verkehr.

Die erste Bauphase betrifft die L01 Nord in Richtung Schönberg und startete am 3. August 2026. Die Umleitung führt über die L02, Wahrsow und die Kreisstraße 2 nach Schönberg. Die zweite Bauphase an der L02 Ost in Richtung Carlow/Rehna schließt sich an und dauert voraussichtlich bis Ende des Jahres. Die Umleitung verläuft über die L01, die K8, Carlow und die L02.

Bauarbeiten bis Spätsommer 2027

Die dritte Bauphase an der L02 West in Richtung Lüdersdorf/A20 beginnt voraussichtlich im Mai 2027. Die Umleitung führt über die L01, Schönberg, die K2, Wahrsow und die L02. Die vierte und letzte Bauphase betrifft die L01 Süd in Richtung Ratzeburg, umgeleitet wird über die B208, Gadebusch, die B104, Schönberg und die L01.

Um den Busverkehr außerhalb der Ferienzeiten sicherzustellen, wird die vierte Bauphase in den Sommerferien 2027 umgesetzt. Zwischen der zweiten und dritten Bauphase ist eine längere Baupause vorgesehen, in der die Kreuzung uneingeschränkt befahrbar ist. Die Gesamtfertigstellung ist für Spätsommer 2027 geplant.