In der Nacht zu Montag ist es am FKK-Strand in Warnemünde zu einem Feuer gekommen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung und sucht Zeugen.
Feuer in der Düne am Strandaufgang 22
Gegen 1.25 Uhr meldeten Zeugen das Feuer. Polizei und Feuerwehr rückten daraufhin in Richtung Parkstraße aus. „Vor Ort bestätigte sich der Sachverhalt“, erklärt Toni Möller vom Polizeipräsidium Rostock. Die Feuerwehr löschte zügig und hatte die Lage schnell unter Kontrolle.
Nach ersten Schätzungen wurde eine Dünenfläche von rund 50 Quadratmetern beschädigt. Die Abschnitte 18 bis 24 am Strand sind als FKK-Bereich ausgewiesen.
Dünen sind sensibler Küstenschutz
Dünen sind besonders sensible Bestandteile der Küste. Sie dienen als Schutzwall, die Pflanzen dort halten den Sand fest. Allein schon das Betreten der Dünen ist streng verboten.
Zeugen hörten Böllergeräusche
Die Polizei berichtet: „Nach Angaben der Zeugen hielten sie sich in einiger Entfernung zum späteren Brandort auf. Kurz bevor sie die Flammen bemerkten, nahmen sie mehrere Böllergeräusche wahr.“
Die Polizei sucht nun Zeugen, die in der Nacht zum 3. August entsprechende Wahrnehmungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei unter 0391 4916 16 16, über die Online-Wache oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegen.