Karls Erdbeer-Stände: Ermittlungen zu Brandserie dauern an
Karls Erdbeer-Stände: Brandserie bleibt ungeklärt

Die Ermittlungen zu den Bränden an drei Verkaufsständen von Karls in und um Rostock dauern an. Die Kriminalpolizeiinspektion Rostock führt die Untersuchungen weiter, wie Polizeioberkommissarin Katja Weizel, Sprecherin der Polizeiinspektion Rostock, mitteilt. Ein Zusammenhang zwischen den Taten ist laut Polizei „nicht ausgeschlossen“, aber auch nicht bestätigt.

Drei Brände in gut drei Wochen

Der erste Brand ereignete sich am 18. Juni in Evershagen. Ein lauter Knall durchzog die Nacht. In der Nähe konnte ein möglicher Tatverdächtiger (16) aus Rostock durch Polizisten gestellt werden. Zwei weitere Feuer folgten: am 5. Juli in Bentwisch am Hanse Center und am 11. Juli in Purkshof. Die Ermittler gingen damals schnell von Brandstiftung aus. Der Schaden wurde auf 15.000 Euro geschätzt.

Zu den Vorgängen am 18. Juni betont die Polizeisprecherin, dass es dort „keine Festnahme eines Tatverdächtigen“ gegeben habe. Allerdings wurde damals dessen Identität festgestellt. „Ob und wie diese Person mit der Tat in Verbindung steht, ist weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen.“

Polizei hat weitere Ermittlungsansätze

Die kriminalpolizeilichen Maßnahmen sind noch nicht abgeschlossen. Es geht um die Auswertung gesicherter Spuren und weiterer Ermittlungsansätze. Zu Ermittlungsstand, Tatverdächtigen und einzelnen Maßnahmen wollte sich die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht äußern.

Nach dem dritten Brand hatte Robert Dahl, Inhaber der Karls-Erlebnisdörfer und der Erdbeerhäuschen, vor Spekulationen über eine mögliche gezielte Anschlagsserie gewarnt: „Ich glaube nicht, dass diese Taten miteinander zusammenhängen.“ Weitere Fälle wurden danach nicht mehr bekannt. Die Ermittlungen zu den Bränden gehen also weiter.