Am Badestrand von Markgrafenheide ist am Freitagvormittag eine leblose Frau aus der Ostsee geborgen worden. Rettungskräfte begannen sofort mit der Wiederbelebung, die Frau starb jedoch noch am Strand, wie die Polizei am Montag mitteilte.
Identität der Frau noch unklar
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte sich die Frau zuvor mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Schwimmen in der Ostsee aufgehalten. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor.
Der Kriminaldauerdienst Rostock übernahm die ersten Ermittlungen am Fundort. Die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein. Die Identität der Verstorbenen ist bislang noch nicht abschließend geklärt, die Ermittlungen dauern an.
Bereits 16 Badetote in Mecklenburg-Vorpommern
Der Fall ereignet sich in einem Sommer mit vielen tödlichen Badeunfällen in Mecklenburg-Vorpommern. Nach der jüngsten Zwischenbilanz der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) wurden bis Ende Juli 16 tödliche Badeunfälle im Land registriert. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 18.
Besonders häufig kam es im Juni und Juli zu tödlichen Unglücken: Sechs Menschen starben im Juni, fünf weitere im Juli. Sieben der 16 Todesopfer kamen nach DLRG-Angaben im Meer ums Leben, vier in Flüssen. 14 der 16 Verstorbenen waren Männer, neun waren älter als 61 Jahre.