Zeugen hatten berichtet, Vanessa Huber in Rostock gefunden zu haben. Doch das stellte sich als eine Verwechselung heraus. Nachdem eine Vermisste aus Bayern in Warnemünde gesehen worden sein soll, hat die Polizei nun neue Erkenntnisse.
Am späten Donnerstagabend gegen 22 Uhr haben Polizeibeamte eine Frau am Warnemünder Strand angetroffen, die Vanessa Huber ähnlich sieht. Die Beamten überprüften die Frau und stellten fest, dass es sich nicht um die seit dreieinhalb Jahren Gesuchte handelt.
Verwechselung mit einer Spaziergängerin
In den vergangenen Tagen hatte die Polizei mehrere Hinweise zu Orten bekommen, wo sich Vanessa Huber aufhalten könnte. Diese Orte in Warnemünde passen zu den Bewegungen der Befragten am Strand. Offenbar haben die Zeugen sie mit der Gesuchten verwechselt.
Damit seien die Ermittlungen in Mecklenburg-Vorpommern nun erstmal beendet, so die Polizei. Die Ermittlungen in Bayern dauern unabhängig davon aber an.
Polizei vermutet ein Gewaltverbrechen
Seit dem 5. November 2022 wird die damals 39-jährige Vanessa Huber aus Unterhaching bei München vermisst. Sie habe damals nach Auskunft ihres Ehemannes nach einem Streit die Wohnung verlassen und sei seitdem spurlos verschwunden. Sämtliche Suchmaßnahmen blieben laut Polizei bisher ohne Ergebnis.
Die Beamten haben auch wegen des Verdachts eines Gewaltverbrechens ermittelt. Ein Foto vom Sommer 2022 zeigt sie in Rostock. Vanessa Huber ist 1,75 Meter groß, hat eine schlanke Figur und zuletzt längere, glatte, blonde Haare.
Die Polizei hat unter anderem mit einem Aufruf in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ versucht, ihr mysteriöses Verschwinden aufzuklären.