Am Donnerstag mussten die Retter der DLRG am Ostseestrand von Graal-Müritz zweimal ausrücken, weil zwei kleine Mädchen abseits ihrer Eltern beim Baden in Not gerieten. Beide Kinder hielten sich an Buhnen fest und schrien um Hilfe.
Erster Einsatz an der Seebrücke
Gegen 16 Uhr entdeckten die Rettungsschwimmer ein fünfjähriges Mädchen, das sich direkt an der Seebrücke festhielt. Die Hilfeschreie des Kindes hatten die Eltern nicht gehört, wie André Rieckhoff von der DLRG berichtete. Die Retter zogen das Mädchen aus dem Wasser. Es erlitt leichte Schürfwunden an Arm und Beinen, kam aber mit dem Schrecken davon.
Zweiter Vorfall östlich der Seebrücke
Etwa anderthalb Stunden später geriet eine Sechsjährige östlich der Seebrücke in Seenot. Auch sie war ohne Eltern im Wasser und klammerte sich an einer Buhne fest. Laut Rieckhoff trug das Mädchen Schwimmflügel und konnte nicht schwimmen. Da die Eltern nichts bemerkten, sprang eine Passantin ein und holte das Kind aus der Ostsee.
Am Donnerstag wehte Westwind mit starker Parallelströmung, die ungeübte Schwimmer in Richtung der Buhnen treibt. Es galt die gelbe Flagge, die vor allgemein gefährlichem Baden warnt.