Bevölkerungsschutztag in Rostock: Neuer Termin im September
Bevölkerungsschutztag: Neuer Termin im September

Nach der Absage im Juni wegen einer Hitzewelle wird der Bevölkerungsschutztag in Rostock am 12. September nachgeholt. Die Stadt hat einen neuen Termin bekannt gegeben.

Absage im Juni wegen Hitze

Ende Juni hatte die Stadt ihren Bevölkerungsschutztag aus Gründen des Bevölkerungsschutzes abgesagt. Damals zog eine Hitzewelle durch das Land, in Rostock wurden Temperaturen um die 37 Grad gemessen. Um die Besucher und Einsatzkräfte vor der extremen Hitze zu schützen, fiel die Veranstaltung kurzfristig aus.

Neuer Termin am 12. September

Nun soll der Bevölkerungsschutztag am 12. September von 10 bis 15 Uhr stattfinden. Geplant ist die Durchführung auf dem Vorplatz des Kröpeliner Tors, in der Kröpeliner Straße sowie auf dem Neuen Markt, wie die Stadt mitteilt.

„Der Bevölkerungsschutztag bietet die Gelegenheit, die Menschen hinter den Uniformen kennenzulernen und einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben des Bevölkerungsschutzes zu erhalten“, erklärt Ordnungs-Senator Dr. Chris von Wrycz Rekowski (SPD). Gleichzeitig würden Bürgerinnen und Bürger „praktische Hinweise, wie sie sich und ihre Familien auf mögliche Krisensituationen vorbereiten können“ erhalten, so der Senator weiter.

Programm und Beteiligte

Geplant ist ein großes und vielfältiges Informationsangebot rund um Bevölkerungs- und Katastrophenschutz sowie Gefahrenabwehr. 19 Informations- und Aktionsstände sollen aufgebaut werden, an denen Behörden, Hilfsorganisationen und Einsatzkräfte ihre Arbeit vorstellen.

„Ziel der Veranstaltung ist es, die vielfältigen Aufgaben des Bevölkerungsschutzes erlebbar zu machen und gleichzeitig wichtige Informationen zur persönlichen Vorsorge in Krisen- und Katastrophenlagen zu vermitteln“, so die Stadt. Fahrzeugvorstellungen, Technikvorführungen, Mitmachangebote, ein Gewinnspiel, aber auch Hüpfburg und Glücksrad würden auf dem Programm für Kleine und Große stehen.

Im Fokus stehen die persönliche Notfallvorsorge, Warnmöglichkeiten, Notfalltreffpunkte und Katastrophenschutz-Leuchttürme. Zudem werden die Auswirkungen von Extremwetter, Trinkwassernotversorgung sowie gesundheitliche Maßnahmen im Hinblick auf den Klimawandel thematisiert.

Mit dabei sind die Berufsfeuerwehr Rostock, die Freiwillige Feuerwehr Rostock, das Technische Hilfswerk, die Wasserwehren, viele Hilfsorganisationen und städtische Ämter. 80 Helfer sind für die Veranstaltung im Einsatz.