Die Rostock Griffins haben den GFL2-Bowl gegen die Krefeld Ravens mit 14:24 verloren und damit den Aufstieg in die 1. Bundesliga verpasst. In einem dramatischen Finale in Krefeld unterlagen die Norddeutschen dem Gastgeber am 13. September 2026.
Niederlage trotz starker Defense
Entgegen den Erwartungen entwickelte sich zwischen den beiden besten Offensiven der Liga kein offener Schlagabtausch mit vielen Punkten. Die Rostocker Defense hielt das Spiel lange offen und ließ in der ersten Hälfte nur drei Punkte zu. Nach der Pause gelang sogar ein Touchdown durch die Defense.
Beim Stand von 7:9 entriss Austin Wood dem Gegner den Ball und lief in die Endzone. Nach erfolgreichem Kick führten die Griffins mit 14:9. Doch gut eine Minute vor dem Ende gelang den Ravens der Touchdown zum 18:14. Zuvor hatten sie Quarterback Christofer Zellous in der eigenen Endzone gestoppt und zwei Punkte geholt.
Vierte Interception besiegelt die Niederlage
Die Rostocker bekamen noch einmal den Ball und brauchten einen Touchdown. Acht Sekunden vor Schluss unterlief Zellous seine vierte Interception des Tages – die Entscheidung zum 14:24.
„Am Ende brachte eine Defensivaktion die Entscheidung. Ich denke, dass wir alles gegeben haben und Krefeld ein würdiger Gegner waren. Am Ende haben wir ein paar Fehler und Turnover zu viel produziert. Dennoch können wir als Organisation auf die unsere Entwicklung stolz sein. Man darf nicht vergessen, dass es in MV nur rund 200 Football-Spieler gibt. Nächstes Jahr greifen wir wieder an und wollen den nächsten Schritt gehen“, sagte Coach Markus Grahn.
Vorstandsboss tröstet und blickt nach vorn
„Mir tun vor allem die Jungs ein bisschen leid. Einige von ihnen haben Tränen in den Augen. Sie wollten unbedingt diesen Sieg. Im Huddle nach dem Spiel habe ich ihnen gesagt, dass alles im Leben einen Sinn hat. Dann holen wir uns den GFL2-Bowl eben im nächsten Jahr zu Hause im Ostseestadion“, sagte Jens Putzier, Vorstandsboss der Rostock Griffins.