Franz Pfanne geht in seine dritte Saison als Kapitän des FC Hansa Rostock. Der 31-jährige Abwehrspieler spricht im Interview über seine Rolle, die Ziele des Vereins und die Bedeutung der Fans. Dabei macht er deutlich: Der Aufstieg ist ein klarer Auftrag.
Stolz auf das Kapitänsamt
Für Pfanne ist die Rolle als Kapitän etwas Besonderes: „Ich bin unheimlich stolz darauf, im dritten Jahr, seitdem ich hier bin, der Kapitän sein zu dürfen. Es ist ein unfassbar großer Club, und das Kapitänsamt ist noch einmal etwas Besonderes.“ Er betont, dass er den jungen Spielern viel mitgeben kann – auf und neben dem Platz.
Die Aufgabe eines Kapitäns
Ein guter Kapitän müsse auch unangenehme Dinge ansprechen und den Fokus auf das Wesentliche lenken, so Pfanne. Gerade nach Erfolgen drohe Nachlässigkeit. Neben ihm gebe es aber auch einen Mannschaftsrat, der für Ordnung sorge. Pünktlichkeit und voller Einsatz seien Tugenden, die er vorlebe.
Klarer Auftrag: Aufstieg
Der Verein hat das Saisonziel Aufstieg offensiv kommuniziert – das findet Pfanne gut. „Können wir als Hansa Rostock im dritten Jahr wirklich verkaufen, dass wir mal schauen wollen, wo die Reise hingeht?“, fragt er. Dennoch fordert er Verständnis für schwächere Phasen ein: „Wir werden nicht jedes Spiel gewinnen.“ Die Mannschaft stehe komplett hinter der Mission.
Die 3. Liga und die Fans
Die Liga sei trotz Drittklassigkeit „eine geile Liga mit tollen Klubs mit großer Fanbase“, so Pfanne. Doch der Wunsch, sie zu verlassen, sei groß. Besonders die Unterstützung im Ostseestadion motiviert ihn: „Ich liebe einfach den Moment, wenn wir einlaufen und alle die Hymne singen.“ Allerdings habe die Mannschaft zu Hause in der Vorsaison nur Platz neun in der Heimtabelle erreicht – das müsse sich ändern.
Der Traum vom Aufstieg
Mit 32 Jahren aufzusteigen, wäre für Pfanne „das Größte“ und eine Krönung seiner Karriere. „Jeder Aufstieg ist besonders“, sagt er, aber gerade hier mit den Emotionen und der Begeisterung der Fans wäre es außergewöhnlich.
Mit Positivität durch schwierige Phasen
Trotz Rückschlägen bleibt Pfanne positiv – auch wenn seine Anfangszeit in Rostock schwierig war und er zwischenzeitlich auf der Bank saß. Er wolle später sagen können, alles für den Beruf getan zu haben. Auch in dieser Saison werde es Phasen ohne Einsatz geben, doch er werde die Mannschaft immer unterstützen.
Auftakt in Hoffenheim
Zum Saisonstart trifft Hansa auf die TSG Hoffenheim II. Pfanne erwartet einen unberechenbaren Gegner, doch er vertraut auf die eigenen Stärken: „Wir haben bewiesen, dass wir gut pressen und gute Ballbesitzphasen haben können.“ Wenn die Mannschaft das bündle, sei ein guter Start möglich.