Mit dem Krog 19 in der Fußgängerzone der Rostocker Innenstadt geht die Marlower Brauerei neue Wege. Die neue Kneipe mit zwölf Zapfhähnen setzt auf ein Stehkonzept – Stühle gibt es bis auf zwei Biertischgarnituren vor der Tür nicht. Angeboten werden vorrangig Bier, Brause und Brezeln sowie andere Getränke.
Erste Bilanz: 1000 Liter Bier verkauft
Nach der ersten Woche zog Brauerei-Direktor Steffen Buth eine erste Bilanz. „Wir sind sehr zufrieden und haben den Eindruck, dass das Krog 19 sehr freudig angenommen wird“, erklärte er. Bei vielen Gästen sei zunächst Neugier dabei gewesen. Diese kämen in der Kröpeliner Straße 19 vorbei, wollten sich den Ausschank ansehen und würden dann etwas bestellen. Das Publikum sei gemischt – Paare, Arbeitskollegen, Studenten, Touristen und auch Rentner. „Uns begegnet man sehr freundlich, was uns wiederum freut“, so Buth.
Besonders beliebt seien neben dem Marlower Pils auch das alkoholfreie Professorenbier, das „auffällig gut angenommen“ werde. Der Getränkeabsatz sei hoch: „Alle Fässer, die wir zum Start angeliefert hatten, sind inzwischen leer“, erklärte der Direktor. „Wir haben in der ersten Woche gut 1000 Liter Bier verkauft.“
Test für das Stehkonzept im Norden
Mit dem Krog 19 testen die Macher, ob das Konzept der Steh-Kneipe, das eher in Süddeutschland oder Nordrhein-Westfalen bekannt sei, auch im Norden funktioniert. „Wir wollten es einfach mal ausprobieren“, hatte Buth vor der Eröffnung gesagt. Im Herbst oder Winter wollen die Betreiber sehen, ob sich das Konzept bewährt. Das Krog 19 wurde als Pop-up-Kneipe erdacht – die Einrichtung ist so konzipiert, dass sie innerhalb des Unternehmens wiederverwendet werden kann. In den Laden, in dem einst Royal Donuts eine Filiale betrieb, kehrt damit neues Leben ein.