Mit einer Mischung aus Historienspektakel, Musik und buntem Markttreiben erinnert die Hansestadt Wismar wieder an ihre langjährige Zugehörigkeit zu Schweden. Das traditionelle Schwedenfest, das alljährlich im August Tausende Besucher in die Welterbe-Stadt lockt, wird am Freitagnachmittag um 16.00 Uhr offiziell eröffnet. Auch Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) wird erwartet.
Historischer Hintergrund des Festes
Im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) war die mecklenburgische Hansestadt von schwedischen Truppen eingenommen worden. Mit dem Friedensvertrag von Osnabrück 1648 fiel Wismar ebenso wie die nahe gelegene Insel Poel und einige Ämter in der Region für lange Zeit an Schweden. 1803 wurden Stadt und Umgebung an das Herzogtum Mecklenburg verpfändet und 100 Jahre später endgültig übergeben.
Programm und Besuchererwartung
Wie in den vergangenen Jahren rechnen die Veranstalter mit etwa 100.000 Gästen zum Schwedenfest. Auf fünf Bühnen in der Altstadt und am Hafen gibt es bis zum Sonntag Kulturprogramme und Konzerte, die zum Teil von schwedischen Künstlern bestritten werden. Das Fest bietet eine bunte Mischung aus traditionellem Heereslager, Musik und Markttreiben.