Mecklenburg-Vorpommern zählt zu den Bundesländern mit dem geringsten Anteil an Kindern unter 14 Jahren. Zum Ende des vergangenen Jahres lag der Wert bei 11,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Weltkindertags am 20. September mitteilte.
Nur Sachsen-Anhalt hat weniger Kinder
Damit liegt Mecklenburg-Vorpommern deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 12,9 Prozent. Bundesweit lebten Ende 2025 rund 10,8 Millionen Kinder. Einzig Sachsen-Anhalt weist mit 11,2 Prozent einen noch niedrigeren Anteil auf, Thüringen kommt ebenfalls auf 11,3 Prozent.
Die höchsten Werte verzeichneten Baden-Württemberg und Bremen mit jeweils 13,4 Prozent.
Langfristiger Rückgang seit 1975
Im Zehnjahresvergleich ist der Kinderanteil in Deutschland leicht gestiegen: 2015 betrug er 12,3 Prozent, damals gab es 10,1 Millionen Kinder. Die Statistiker verwiesen jedoch auf einen langfristigen Trend: „Im Zuge des demografischen Wandels ist der Kinderanteil in den letzten Jahrzehnten tendenziell zurückgegangen.“ 1975 waren auf dem heutigen Bundesgebiet 19,6 Prozent der Bevölkerung unter 14 Jahre alt, 1995 noch 15,1 Prozent.