Betrunkene Radfahrer im Neubrandenburger Umland gestoppt
Betrunkene Radfahrer im Umland gestoppt

In der Nacht haben Polizisten mehrere alkoholisierte Radfahrer auf ihren Touren im Neubrandenburger Umland gestoppt. Zwei von ihnen mussten eine Blutprobe abgeben und ihre Fahrt beenden.

Aggressiv gegenüber Polizisten

Zuerst hatten laut einer Mitteilung zwei Streifenpolizisten am Dienstagabend in Burg Stargard zwei Radfahrer bemerkt, die ohne Beleuchtung unterwegs waren. Einer der beiden habe sich zunächst geweigert, für eine Verkehrskontrolle anzuhalten. Die Polizisten haben den 41-Jährigen schließlich stoppen können und stellten dabei einen deutlichen Alkoholgeruch fest. Der Mann ließ sich freiwillig testen und pustete 2,11 Promille.

Der Delinquent soll sich dabei zunehmend aggressiv verhalten und die Polizisten beleidigt haben. Er musste eine Blutprobe abgeben und die Weiterfahrt wurde ihm untersagt. Die Ermittlungen laufen.

Polizisten mussten Radfahrer auf die Beine helfen

Nur wenige Stunden später, etwa gegen 1 Uhr, fiel Bundespolizei dann ein weiterer Radfahrer auf, dieses Mal zwischen Küssow und Sponholz. Der 38-Jährige sei bereits in deutlichen Schlangenlinien gefahren und sogar in einen Graben geraten sein. Die Polizisten halfen ihm auf die Beine und ließen ihn pusten: 1,59 Promille. Gleiches Spiel: Weiterfahrt untersagt, Blutprobe zur Untersuchung und Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Polizei: Besser zu Fuß nach Hause

Die Polizeisprecherin pocht auf Vernunft und erinnert daran: „Wer alkoholisiert unterwegs ist, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Und wer deutlich zu tief ins Glas geschaut hat, sollte das Fahrrad besser stehen lassen. Der Heimweg lässt sich im Zweifel auch auf zwei Beinen bewältigen.“