Ein Feldbrand nahe des Loitzer Ortsteils Wüstenfelde hat am Dienstagnachmittag ein Großaufgebot der Feuerwehr ausgelöst. Der Brand breitete sich auf einer abgeernteten Fläche rasch aus und sorgte für einen Einsatz von rund 66 Einsatzkräften aus zwei Landkreisen.
Funkenflug bei Baggerarbeiten als Auslöser
Nach ersten Ermittlungen des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wurde das Feuer durch einen technischen Defekt eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs ausgelöst. Zeugenaussagen zufolge kam es bei Baggerarbeiten zu einem Funkenflug, der den umliegenden Stoppelacker entzündete.
Der böige Wind trieb die Flammen auf der bereits abgeernteten Fläche schnell voran, insbesondere in Richtung Kletzin, wie Tobias Knuth, stellvertretender Loitzer Wehrführer, schilderte. Am Ende waren schätzungsweise 2,6 Hektar betroffen, die Rauchwolke war im gesamten mittleren Peenetal sichtbar.
Hilfe aus zwei Landkreisen
Da sich die Gefahrenlage im Grenzgebiet zwischen Vorpommern-Greifswald und der Mecklenburgischen Seenplatte entwickelte, alarmierte die Leitstelle entsprechend der neuen georeferenzierten Alarmierung Mannschaften aus beiden Landkreisen. Neben den Loitzer Kameraden kamen auch Kräfte der Feuerwehren Kletzin, Pensin, Siedenbrünzow und Sanzkow sowie der Hansestadt Demmin zum Einsatz.
Insgesamt waren 66 Männer und Frauen mit 14 Einsatzfahrzeugen vor Ort. Die Löschtrupps gingen an mehreren Fronten gegen die Flammen vor und konnten die Lage relativ schnell entspannen. Nach rund eineinhalb Stunden waren auch die letzten Glutnester erstickt.
Kein Sachschaden, keine Verletzten
Wie die Polizei bilanzierte, entstand weder am mutmaßlich verursachenden Bagger noch auf dem abgeernteten Acker ein Sachschaden. Zudem wurde niemand verletzt.