An der Steilküste im Nationalpark Jasmund auf Rügen (Landkreis Vorpommern-Rügen) hat es einen größeren Abbruch gegeben. Nördlich des Kollicker Ortes rutschten dem Nationalparkamt Vorpommern zufolge etwa 4.500 Kubikmeter sogenannter Geschiebemergel den Hang hinab. Dabei handelt es sich um ein Gemisch aus Ton, Schluff, Sand, Kies und Steinen.
Ausmaß des Abbruchs
Der Abbruch erstreckt sich über eine Länge von 45 Metern, der Schuttkegel ragt bis zu zehn Meter in die Ostsee. Anders als bei früheren Abbrüchen kam diesmal nicht die Kreide, sondern die eiszeitliche Deckschicht in Bewegung. Dieses Material überlagert die 70 Millionen Jahre alte Kreide in unterschiedlicher Dicke und Zusammensetzung, heißt es.
Hinweis des Nationalparkamts
Das Nationalparkamt rät, den markierten Hochuferweg nicht zu verlassen – zum Schutz der Natur und des eigenen Lebens.