Starkregen auf A19: Mehrere Unfälle, zwei Schwerverletzte
Starkregen auf A19: Mehrere Unfälle, zwei Schwerverletzte (13.08.2026)

Auf der Autobahn 19 hat es am Dienstagvormittag binnen kurzer Zeit mehrere Unfälle gegeben, die sich alle bei Starkregen ereigneten. Zwei Menschen wurden dabei schwer verletzt, eine Person leicht. Die Polizei mahnt, die Geschwindigkeit den Witterungs- und Straßenverhältnissen anzupassen und ausreichend Abstand zu halten.

Unfall zwischen Güstrow und Glasewitz

Gegen 9.20 Uhr kam ein BMW-Fahrer zwischen den Anschlussstellen Güstrow und Glasewitz nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Wildschutzzaun und kam rund 100 Meter neben der Autobahn zum Stehen. Die beiden Insassen erlitten schwere Verletzungen und wurden ins Krankenhaus nach Güstrow gebracht. Für Unfallaufnahme und Bergung gab es bis etwa 16.30 Uhr zeitweise Sperrungen der Richtungsfahrbahn. Der Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Kollision zweier Sattelzüge und weiterer Unfall

Um 11.11 Uhr kollidierten zwischen Wittstock und Röbel zwei Sattelzüge. Nach bisherigen Erkenntnissen wechselte ein Lkw-Fahrer nach einem Überholvorgang zurück auf den rechten Fahrstreifen und stieß mit dem noch nicht vollständig überholten Fahrzeug zusammen. Verletzt wurde niemand. Der Schaden beläuft sich auf rund 4.000 Euro.

Wenige Minuten später, gegen 11.15 Uhr, verlor zwischen Linstow und Krakow am See ein Autofahrer beim Fahrstreifenwechsel die Kontrolle über seinen Mercedes. Das Fahrzeug drehte sich mehrfach und prallte gegen einen auf dem Standstreifen abgestellten Lkw. Der Fahrer wurde leicht verletzt und kam ins Krankenhaus. Für die Landung eines Rettungshubschraubers wurde die Autobahn zeitweise voll gesperrt. Anschließend blieb die Richtungsfahrbahn bis etwa 17 Uhr halbseitig gesperrt. Der Sachschaden beträgt rund 60.000 Euro.

Polizei warnt vor Starkregen

Nach bisherigen Erkenntnissen ereigneten sich alle Unfälle bei Starkregen. Die Polizei weist darauf hin, die Geschwindigkeit den Witterungs- und Straßenverhältnissen anzupassen und ausreichend Abstand zu halten.