Toter Jungstorch in Löcknitz: Drohne entdeckt traurigen Fund im Nest
Toter Jungstorch: Drohne entdeckt traurigen Fund im Nest

In Löcknitz hat die Gemeindewehr ein totes Jungtier aus einem Storchennest geborgen. Der Fund war am Mittwoch auf dem Gelände der Elektromaschinen e.G. in der Straße der Republik gemacht worden. Firmengeschäftsführer Rico Poley hatte zuvor per Drohne in das Nest geblickt und den toten Vogel entdeckt.

Drohne zeigt lebloses Jungtier

Eine Anwohnerin hatte Poley am Mittwoch informiert, dass sich im Nest nichts mehr rühre. Daraufhin entschied er, die Lage mit einer Drohne aus der Luft zu erkunden. Dabei zeigte sich: Das Junge lag tot im Nest. Poley bat daraufhin Gemeindewehrführer Enrico Harms um Hilfe.

Harms rückte mit der 30 Meter langen Drehleiter und einem weiteren Kameraden an. Die Einsatzkräfte holten das kleine gefiederte Tier aus dem etwa zwei Meter großen Nest.

Hitze und Futtermangel als Ursache vermutet

Der Feuerwehrmann zeigte sich am Donnerstag betroffen von dem Anblick. Wie auch Poley vermutet er, dass die anhaltende Hitze in diesem Jahr dazu führt, dass viele Vögel verenden. Auch Futtermangel führe oft dazu, dass Eltern ihre Jungen aus dem Nest werfen.

In diesem Jahr musste die Feuerwehr bislang keine weiteren Störche retten. Harms erinnert sich jedoch an das Vorjahr: „Ich erinnere mich aber, dass wir im vergangenen Jahr mehrere Jungtiere aus einem Nest holten. Es waren noch ganz kleine, die der Storchenhof in Papendorf anschließend erfolgreich aufzog.“

Hoffnung auf Rückkehr im nächsten Jahr

Rico Poley und sein Team hoffen nun, dass die Störche im nächsten Jahr wieder auf dem Schornstein nisten und den Sommer besser überstehen. Bis dahin will der Tierfreund überlegen, wie er die Familie von Meister Adebar aufmerksamer beobachten kann, um schneller eingreifen zu können.