Ein 74-jähriger Landwirt aus Jarmen erlebte am Dienstagabend einen dramatischen Feierabend. Gegen 19.45 Uhr war er mit seinem Gespann aus Traktor und Schwader auf dem Weg zum Abstellplatz, als das Fahrzeug plötzlich in Flammen aufging.
Brand begann auf dem Verbindungsweg
Der Mann kam von der Demminer Straße und wollte über den Verbindungsweg zwischen den Sportplätzen der Peenestadt zum Ziel am Zarrenthiner Weg fahren. Bereits auf der Straße bemerkte er Qualm aus dem Bereich von Hubwerk und Hydraulikanschlüssen, wie er dem Nordkurier berichtete.
Unmittelbar am Rand der kommunalen Grünanlagen stoppte der Bauer, stieg aus und bekämpfte den Brand mit einem Feuerlöscher. Die Flammen schienen zunächst erstickt – doch nur für einen Moment.
Knall und Stichflamme
Dann gab es plötzlich einen Knall und eine Stichflamme. Im Nu schlug das Feuer auf den Traktor über. Der 74-Jährige, der kurz zuvor noch auf dem Fahrzeug gesessen hatte, musste sich in Sicherheit bringen. Eine gewaltige dunkle Rauchwolke stieg an dem kleinen Wäldchen empor.
Die örtliche Feuerwehr rückte mit ihrer Löschgruppe aus Plötz an. Insgesamt waren fünf Fahrzeuge und rund zwei Dutzend Einsatzkräfte vor Ort. Rettungsdienst und Polizei wurden ebenfalls alarmiert.
Traktor fast vollständig zerstört
Die Feuerwehrleute begannen mit einem Löschangriff, doch vom Traktor war kaum noch etwas zu retten. Der Brand hatte sich fast bis zum Frontlader vorgefressen und die großen Reifen zerstört. Die Einsatzkräfte konnten jedoch den angehängten und relativ neuen Schwader vor größerem Schaden bewahren. Ebenso verhinderten sie ein Überschlagen des Feuers auf die benachbarten Bäume, die bereits erste Spuren der Hitzeauswirkungen zeigten.