Die Hitzewelle lockt viele Menschen ins kühle Nass. Doch nicht überall ist das Baden unbedenklich. Während der Haussee in Rothenklempenow bei Löcknitz wieder freigegeben wurde, wurden an einer anderen Badestelle gefährliche Cyanobakterien entdeckt. Eine Übersicht zeigt, wo Abkühlung möglich ist.
Badestelle wieder freigegeben
Am Haussee in Rothenklempenow bei Löcknitz kann wieder gebadet werden. Das Gesundheitsamt hatte das Badeverbot verhängt, nachdem Proben eine Belastung mit Escherichia coli-Bakterien und Enterokokken gezeigt hatten. Nun sind die Messwerte wieder im Normalbereich, und die Badestelle ist freigegeben.
Doch nicht alle Ergebnisse waren positiv. Das Gesundheitsamt meldet, dass im Obersee in Blankensee bei Löcknitz seit Ende Juli Blaualgen, also Cyanobakterien, festgestellt wurden.
Warnung vor Cyanobakterien
Cyanobakterien können Giftstoffe bilden. Diese können bei Berührung allergische Reaktionen hervorrufen, zu Haut- und Schleimhautreizungen führen und beim Verschlucken größerer Mengen Wasser Übelkeit und Erbrechen verursachen. Auch für Haustiere wie Hunde besteht eine potenzielle Gefahr beim Schwimmen.
Gute Werte an anderen Seen
An anderen Badestellen der Region sehen die Werte besser aus. Der Schmiedegrundsee in Neuensund, der Kiessee in Krugsdorf, der Löcknitzer See und der Kutzow See in Plöwen haben laut Gesundheitsamt eine ausgezeichnete Wasserqualität. Auch die Erdkuhle in Jatznik ist unbedenklich – dort ist die Wasserqualität laut Badekarte „gut“.
Das Gesundheitsamt des Landkreises Vorpommern-Greifswald kontrolliert jährlich von Anfang Mai bis September im Vier-Wochen-Takt 57 Badestellen an der Küste, am Haff und im Binnenland. Wer sich vor dem Baden informieren möchte, kann dies unter www.badewasser-mv.de oder in der Badegewässer-App tun.