Etta Scollo und Susanne Paul begeistern in Loitz mit Kaléko-Vertonungen
Etta Scollo und Susanne Paul begeistern in Loitz

Am Sonntagnachmittag sorgten die Musikerinnen Etta Scollo (Gesang, Gitarre) und Susanne Paul (Violoncello, Gesang) im Ballsaal Tucholski in Loitz für ein besonderes Konzerterlebnis. Das Publikum war von weit angereist und zeigte sich begeistert.

Komplimente für die Künstlerinnen

Bereits in der Konzertpause waren Komplimente zu hören: „Was für beeindruckende Stimmen. Tolle Moderation. Was die beiden Frauen da leisten, auch die Cellistin, wunderbar.“ Die Auswahl der Künstlerinnen durch das Festspiele-Team erwies sich erneut als Glücksgriff. Der Ballsaal Tucholski präsentiert kleinere, aber nicht weniger bemerkenswerte Konzerte als die großen Veranstaltungsorte.

Vertonte Gedichte von Mascha Kaléko

Fans der Dichterin Mascha Kaléko kamen voll auf ihre Kosten: Mehrere vertonte Gedichte erfüllten den Saal. Die Italienerin Scollo, eine bekennende Liebhaberin von Kaléko-Texten, erzählte, dass die Dichterin vieles liebte – auch den Regen, der während des Konzerts sanft an die Scheiben klopfte. Musik, Stimmung, Umgebung und Gastfreundschaft fügten sich harmonisch zusammen.

Tosender Applaus und Zugaben

Das Publikum feierte die beiden Musikerinnen mit tosendem Applaus und forderte mehrere Zugaben, denen sie gern nachkamen. In der Pause waren die Gäste auf dem Hof des Hauses Tucholski und nutzten die Gelegenheit, mit Etta Scollo ins Gespräch zu kommen. Der Besuch der Festspiele gilt als Sommer-Event an der Peene: Viele Besucher verweilten nach dem Konzert, fotografierten den Hafen und schwärmten von der Darbietung.