Matthias Machwerk: "Sex, Suff und andere Schadensfälle" in Prenzlau
Machwerk: "Sex, Suff und andere Schadensfälle" in Prenzlau

Der Comedian Matthias Machwerk kehrt im Herbst in seine Geburtsstadt Prenzlau zurück. Am 16. Oktober präsentiert der 57-Jährige dort sein Programm „Sex, Suff und andere Schadensfälle“ im Plenarsaal. Karten sind noch über „mondlicht-veranstaltungen.de“ erhältlich.

Machwerk verbringt derzeit seinen Sommerurlaub bei seinen Eltern in Prenzlau und genießt die Orte seiner Kindheit und Jugend. Seine Erlebnisse aus der Zeit vor der Wende fließen in das neue Programm ein, das im Osten Deutschlands bereits für Beifallsstürme gesorgt hat.

Auftritte in Halle und Potsdam

In diesem Jahr führten ihn Auftritte bereits nach Halle, Potsdam und viele andere Städte. Auf das Gastspiel in der Heimat freut er sich besonders: „Es ist schon toll, in der alten Heimat zu spielen und so viele bekannte Gesichter zu sehen. Aber keine Sorge: Die Anekdoten von früher sind natürlich alle anonymisiert.“

Veranstalter bezeichnen Machwerk als „Nahkämpfer des Humors“. In der Ankündigung heißt es: „In einem Gag-Dauerfeuer erzählt er von Männern, die auf dem letzten Loch pfeifen und Pfeifen, die glauben, sie wären Männer. Machwerk kämpft gegen Humorlosigkeit, kulturelle Aneignung und sexuelle Abneigung. Er lästert über Paare, Paarungen und Gendern. Und er berichtet über bewegungsfaule Jugend, arbeitsfaule Influencer und verrückte Zeiten in der DDR.“

Erfolg mit dem Uckermark-Lied

Machwerk lebt seit Jahrzehnten in Dresden, fühlt sich aber weiterhin mit Prenzlau verbunden. Sein „Uckermark-Lied“, das vor rund zehn Jahren ohne Künstliche Intelligenz entstand, wurde über 54.000-mal geklickt. „Glücklich machen mich die vielen Kommentare bei YouTube“, betont er. Ein User schrieb: „Danke, dass ich das sehen und hören darf. Seit 13 Jahren habe ich Sehnsucht nach Zuhause, und das Lied und das Video machen mich traurig und glücklich zugleich.“

Die positiven Reaktionen bestätigen ihn: „Verdient habe ich daran jedenfalls nichts, aber darum ging es ja auch gar nicht. Mein Antrieb war vielmehr, dass ich den Menschen hier etwas zurückgeben wollte, dafür, dass sie mich bis heute bei meinen Auftritten mit offenen Armen empfangen.“ Seine Familie hatte den Nordkurier auf den Song und den Auftritt aufmerksam gemacht.