Schwestern Maxi und Anna Morgenstern starten als Pflegefachkräfte durch
Schwestern Morgenstern starten in der Pflege durch

Die Schwestern Maxi (28) und Anna (22) Morgenstern aus Anklam haben ihre Fachweiterbildungen am Ameos-Klinikum abgeschlossen. Maxi ist nun Spezialistin für Anästhesie- und Intensivpflege, Anna hat sich zur Praxisanleiterin und Mentorin weitergebildet. Ihren erfolgreichen Abschluss feierten die beiden mit einem gemeinsamen Urlaub.

Zwei Fachrichtungen, ein gemeinsamer Erfolg

Unter den rund 240 Mitarbeitern des Anklamer Hanse-Klinikums gibt es damit ein Geschwisterpaar, das gemeinsam den nächsten Karriereschritt gegangen ist und zusammen für die Fachweiterbildung gepaukt hat. Im Alltag arbeiten die beiden selten auf derselben Station, teilen aber seit ihrer Ausbildung bei Ameos die Leidenschaft für den Pflegeberuf.

Maxi vertiefte ihre Qualifikation in der Anästhesie- und Intensivpflege. Sie wusste bereits während ihrer Ausbildung, dass sie weiterhin auf der Intensivstation in Anklam arbeiten möchte. Nach zweieinhalb Jahren berufsbegleitender Weiterbildung betreut sie heute im Untergeschoss des vor knapp zwei Jahren eröffneten Klinik-Neubaus Patienten mit komplexen intensivmedizinischen Krankheitsbildern.

Voneinander profitiert

Anna entschied sich für die Fachweiterbildung zur Praxisanleiterin und Mentorin. Ihr Interesse für die Begleitung von Auszubildenden entwickelte sich im Laufe ihrer ersten Berufsjahre auf der Station für Innere Medizin. Inzwischen unterstützt sie dort Auszubildende im praktischen Einsatz und hat bereits ihre erste Auszubildende durch die Abschlussprüfung begleitet.

Während der Weiterbildungszeit profitierten die Schwestern trotz unterschiedlicher Bereiche voneinander: Sie schrieben parallel ihre Facharbeiten, tauschten sich regelmäßig über Inhalte aus und motivierten einander in der Prüfungsphase.

Pflegedienstleitung würdigt besonderen Einsatz

Stefanie Soetmelk, Mitarbeiterin der Pflegedienstleitung, kommentierte: „Dass Geschwister denselben Beruf ergreifen, kommt durchaus vor. Dass sie nahezu zeitgleich den nächsten Karriereschritt gehen und sich dabei gegenseitig unterstützen, ist etwas Besonderes. Gleichzeitig zeigt ihre Geschichte, wie vielfältig sich Pflege entwickeln kann – von der hoch spezialisierten Intensivpflege bis zur Begleitung des pflegerischen Nachwuchses.“

Das Hanse-Klinikum Anklam profitiert damit von zwei zusätzlich qualifizierten Pflegefachkräften in unterschiedlichen Bereichen.