SG Preussen Bergholz trotz Niederlagenserie optimistisch
SG Preussen Bergholz trotz Niederlagenserie optimistisch

Die vergangene Saison in der Fußball-Kreisliga III war für die SG Preussen Bergholz eine einzige Herausforderung. Mit nur einem Punkt wurde die Spielgemeinschaft abgeschlagener Tabellenletzter – das Torverhältnis von 16:130 aus 22 Partien spricht Bände.

Fünfmal verließ die Mannschaft zweistellig geschlagen den Platz, viele weitere schwere Niederlagen folgten. Dennoch stellte sich das Team von Trainer Tino Winkler, der die Preussen seit 20 Jahren trainiert, der meist übermächtigen Konkurrenz – bis auf eine Ausnahme.

Kopf hoch nach hohen Niederlagen

„Die Mannschaft hat auch nach sehr hohen Niederlagen die Köpfe nie hängen lassen. Unsere Jungs haben trotzdem Freude am Fußballspielen und das kann man ihnen nicht hoch genug anrechnen“, erklärt Winkler.

Vereinschef Erwin Werth bestätigt: „Die Spieler, die auf dem Platz standen, gaben stets ihr Bestes, auch wenn es oft nicht gereicht hat. In einigen Spielen wurde das Team leider deutlich unter Wert geschlagen. Manchmal, wie in den Begegnungen mit Plöwen und Penkun II, war der Fußballgott nicht auf unserer Seite.“

Positive Ansätze trotz dürftiger Bilanz

Die Ergebnisse zeigen auch positive Ansätze: Dem späteren Vizemeister Grün-Weiß Nadrensee unterlag die SG im Heimspiel nur 1:2. Gegen den LSV Grambow holte Preussen dreimal einen Rückstand auf und verlor erst in der 94. Minute mit 3:4. Beim 3:3 bei Pommern Löcknitz II gelang schließlich der ersehnte Punktgewinn. Auch beim 0:1 gegen den Boocker SV wäre ein Remis möglich gewesen.

Trainer Winkler nennt die Gründe: „Wir mussten fast die gesamte Spielzeit auf unseren Stammkeeper Jan Buse verzichten. Er gehört zu den Besten der Liga. Natürlich fehlte es insgesamt an Qualität, um Spiele auf unsere Seite zu ziehen. Zumal wir auch keinen echten Knipser hatten. Wir werden in der neuen Saison versuchen, besser abzuschneiden. Beim Trainingsauftakt waren 12 Akteure mit Feuereifer bei der Sache.“

Blick nach vorn

Von den 16 Saisontoren erzielte Jasurbek Kurbonow fünf, Tokhir Umarow traf viermal. Trotz des letzten Tabellenplatzes überwiegt die Zuversicht. „Über den letzten Tabellenplatz sind wir natürlich enttäuscht, andererseits müssen wir doch froh sein, dass in Bergholz überhaupt Fußball gespielt wird“, hebt Preussen-Chef Erwin Werth hervor.