Am kommenden Wochenende findet in Neubrandenburg das Vier-Tore-Fest statt. Rund 75.000 Besucher werden erwartet. Das Bühnenprogramm auf dem Marktplatz beginnt am Freitag um 20.15 Uhr und läuft bis Sonntag um 18 Uhr. Carolin Heinrich vom Veranstaltungszentrum Neubrandenburg (VZN) kündigt ein „abwechslungsreiches Bühnenprogramm“ an.
Mehr als 120 Programmpunkte geplant
An verschiedenen Standorten in der Stadt sind mehr als 120 Programmpunkte geplant. Bei den kostenlosen Konzerten auf dem Marktplatz treten unter anderem Pavelo & Schnell auf. Auch die King Kamehameha Club Band (KKCB) wird auftreten und den Marktplatz „zum Beben bringen“, heißt es in der Ankündigung aus dem Rathaus. Zudem wird es „Lesungen, Tanz, Sport- und Familienangebote, Mitmachaktionen sowie zahlreiche Veranstaltungen der Kultur- und Bildungseinrichtungen“ in der gesamten Innenstadt geben, sagt Carolin Heinrich.
Zum Programm gehört auch der Tag der offenen Tür im Standesamt am Friedländer Tor. „Erstmals können dort am Samstag auch Trauungstermine für das Jahr 2027 reserviert werden“, heißt es. Am Sonntag sind die Geschäfte in der Innenstadt zwischen 13 und 18 Uhr geöffnet und präsentieren „eine breite Palette an Angeboten und Überraschungen“, freut sich Michael Schröder von den Neubrandenburger Stadtmagneten.
Neue Angebote und Einschränkungen in der Innenstadt
Im neuen Stadtgarten entsteht erstmals ein Bereich „mit Lesungen und gemütlichen Sitzmöglichkeiten als ruhiger Gegenpol zum bunten Festgeschehen“, sagt Carolin Heinrich. Beim Mitmachprojekt im Café International werden Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft ermöglicht. „Darüber hinaus gibt es weitere neue Programmpunkte, beispielsweise eine offene Tanzstunde auf dem Marktplatz sowie neue Angebote in den Kultur- und Bildungseinrichtungen der Stadt“, freut sich die VZN-Mitarbeiterin.
Bereits ab Donnerstag müssen sich Anwohner und Verkehrsteilnehmer auf Einschränkungen einstellen. Für Aufbau, Durchführung und Abbau des Stadtfestes sind mehrere Straßensperrungen sowie Einschränkungen bei Parkflächen erforderlich, heißt es aus dem Rathaus.
Straßensperrungen und Parkregelungen
Die Stargarder Straße ist zwischen der Badstüberstraße auf Höhe der Sparkasse und der Neutorstraße von Donnerstag um 7 Uhr bis Montag um 12 Uhr gesperrt. Zwischen Schul- und Pfaffenstraße und dem Stargarder Tor bleibt die Straße von Freitag um 8 Uhr bis Sonntag um 21 Uhr voll gesperrt. Die Treptower Straße wird ab der Kleinen Fischerstraße einschließlich der Zufahrten aus der 2. und 3. Ringstraße von Freitag um 7 Uhr bis Sonntag um 21 Uhr gesperrt. In Richtung Marktplatz gilt eine Sperrung von Freitag um 8 Uhr bis Sonntag um 20 Uhr. Die Neutorstraße ist zwischen Freitag um 12 Uhr und Sonntag um 18 Uhr ab der Hausnummer 21 sowie im östlichen Bereich auf Höhe der 4. Ringstraße gesperrt.
Von Samstagfrüh bis Sonntagabend werden die Stellflächen vor der Schulstraße 1 bis 5, zehn Stellflächen in der Straße „An der Marienkirche“ sowie die Stellflächen im Bereich der Blutspende gesperrt. „Auch die innerhalb der gesperrten Straßenabschnitte gelegenen Bewohnerstellplätze und gebührenpflichtigen Parkflächen können während der jeweils genannten Zeiträume nicht genutzt werden“, heißt es aus dem Neubrandenburger Rathaus. Anwohner werden gebeten, die Halteverbote und Sperrzeiten frühzeitig zu beachten und abgestellte Fahrzeuge rechtzeitig zu entfernen. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die ausgeschilderte Verkehrsführung zu beachten.
Anreise und Sicherheit
Für die An- und Abreise gelten laut Carolin Heinrich keine gesonderten Regelungen. „Besucherinnen und Besucher können bequem die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Wer mit dem Auto anreist, kann die bewährten Parkmöglichkeiten in und um Neubrandenburg nutzen“, sagt sie. Informationen zu den Parkflächen gibt es auf der Internetseite der Stadt Neubrandenburg. An der Ecke Stargarder Straße / Neutorstraße soll es erstmals einen zusätzlichen Fahrradparkplatz geben, „um die Anreise mit dem Fahrrad noch attraktiver zu gestalten“.
Beim Thema Sicherheit werden die „unmittelbaren Zufahrten zu den Veranstaltungsflächen gegen unberechtigtes Befahren gesichert“, kündigt die Stadt an. „Eine Veranstaltung dieser Größenordnung erfordert eine langfristige Planung und enge Abstimmungen mit zahlreichen Partnern, Vereinen, Institutionen, Sponsoren und Behörden“, betont Carolin Heinrich. Schon Anfang Mai habe eine zentrale Abstimmungsrunde mit allen Beteiligten stattgefunden.
Das VZN beschäftigt sich zugleich mit der strategischen Weiterentwicklung des Festes. „Im Rahmen des Markenforums der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg im März wurde in einem Workshop gemeinsam mit verschiedenen Akteuren daran gearbeitet, das Vier-Tore-Fest künftig so weiterzuentwickeln, dass Neubrandenburg noch bewusster und intensiver erlebbar wird“, sagt die VZN-Mitarbeiterin. Dabei entstünden Ideen und neue Formate, die das Fest „nachhaltig bereichern sollen“. Das gesamte Programm ist auf der VZN-Internetseite unter vznb.de/stadtfeste/vier-tore-fest zu finden.