Anwohner Frank Gehrmann hat den verwilderten Zustand des Spielplatzes in der Waldstraße in Hoppenwalde kritisiert. Das Unkraut stehe einen halben Meter hoch, der Buddelkasten sei halb zugewachsen und die Bretter der Umrandung seien eine Gefahrenquelle. Er habe das Ordnungsamt bereits angerufen, aber die kämen mit der Arbeit nicht hinterher.
Kritik an mangelnder Pflege
Laut Gehrmann wurde hier lange nichts gemacht. Vor ein paar Jahren sei noch Kindertag gefeiert worden, damals habe das Gras so hoch gestanden, dass man die Kinder nicht gesehen habe. Er könne diesen Zustand nicht länger hinnehmen. Die Wiese sei zwar dieses Jahr schon zweimal gemäht worden, aber das Gras stehe schon wieder zu hoch.
Stadt sichert Sanierung zu
Bürgermeisterin Bianka Schwibbe teilte mit, dass der Spielplatz nicht aufgegeben werden solle. In den letzten Jahren sei er um eine Rutsche, Sitzbank und Tisch sowie einen Bolzplatz mit Einfriedung erweitert worden. Seit einiger Zeit gebe es Probleme mit dem Bewuchs in der Sandgrube, insbesondere mit Ackerschachtelhalm. Dieser sei bereits mehrfach entkrautet worden, aber das Wachstum sei dieses Jahr schneller als der Mährhythmus von etwa alle vier Wochen.
Bodenaustausch und neue Umrandung geplant
Vergangene Woche sei der Bereich Hoppenwalde gemäht worden. Nach der Mähsaison sei ein Bodenaustausch und die Erneuerung der Holzumrandung des Buddelkastens vorgesehen. Die Kosten werden auf etwa 2.000 Euro geschätzt.