Der Tag der Seenotretter hat wieder Tausende Menschen in die Häfen an Nord- und Ostsee gelockt. Das durchwachsene Wetter sei dabei vielleicht sogar eher von Vorteil gewesen, wie eine Sprecherin der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte. Besucherinnen und Besucher konnten in zahlreichen Orten entlang der Küsten an Bord der Seenotrettungskreuzer und -boote gehen, bei Rettungsübungen dabei sein und mit den Besatzungen ins Gespräch kommen.
Rund 40.000 Besucher im Vorjahr
Die Seenotretter in den einzelnen Orten rechneten am Nachmittag vor dem Eintreffen von Unwettern noch mit ähnlich vielen Besuchern wie in den Vorjahren. Im vergangenen Jahr waren es entlang der Küsten zusammen rund 40.000 Besucher, wie die Sprecherin sagte.
Hubschrauber und Übungen in Hafenbecken
In die Karten gespielt habe den Veranstaltern, dass es bisher kaum größere Einsätze gab, die die Schiffsretter forderten. „Überall, wo Hubschrauber unserer Partner Teil des Programms waren, konnten diese auch Übungen vorführen.“ Auf Fotos aus Grömitz an der Ostsee waren zahlreiche Besucherinnen und Besucher bei Übungen im Becken des Jachthafens zu sehen, geschützt mit Regenschirmen und Jacken.