Gasleck auf Burgwallinsel: Ursache gefunden – Reparatur bis Mittwoch
Gasleck-Ursache gefunden – Reparatur bis Mittwoch

Die Ursache für den Gasaustritt auf der Teterower Burgwallinsel ist gefunden. „Es war der Druckregler kaputt“, erklärt Andreas Grindel, einer der beiden Geschäftsführer der Stadtwerke Teterow. Das Bauteil soll nun bis spätestens Mittwochfrüh ausgewechselt werden. Mitarbeiter der Teterower Stadtwerke waren in den vergangenen Tagen mehrmals auf der Insel und haben nach der Ursache gesucht.

Gasleitungen werden auf Dichtigkeit geprüft

„Danach wird geprüft, ob die Gasleitungen dicht sind“, erklärt Grindel. Die Küche der Gaststätte „Wendenkrug“ wird mit Propangas betrieben. Die Gasflaschen sind in einem Steinhaus neben der Gaststätte untergebracht. Aus den Flaschen war am vergangenen Freitag so viel Gas ausgetreten, dass die Gäste des Kioskbetriebes am „Wendenkrug“ die Terrasse sofort verlassen mussten. Zum Kinderfest am Tag darauf blieb die Küche kalt, weil das Gasleck noch nicht repariert war.

Gastwirt und Stadtwerke werten Gas-Vorfall aus

Gastwirt Alexander Erlewein war nach dem Vorfall ziemlich sauer. Mittlerweile habe er das Ganze aber „verdaut“, wie er sagte. An den Augenblick, an dem er die Gaswolke gerochen hatte, möchte er lieber nicht zurückdenken. „In dem Moment, in dem das passiert, kriegt man Angst“, erklärt er.

Er habe mit der Evakuierung der „Wendenkrug“-Terrasse nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Dass er richtig agiert habe, hätte ihm auch noch einmal ein Gas-Fachmann, der in den vergangenen Tagen ebenfalls vor Ort war, bestätigt. „Wir haben den Sachverhalt auch noch einmal gemeinsam ausgewertet“, ergänzt Andreas Grindel. Den Stadtwerken Teterow gehört der „Wendenkrug“. Sie haben ihn für diese Saison an den 57-Jährigen verpachtet. Er wolle den Imbissbetrieb bis zum Saisonende weiterbetreiben, erklärte Erlewein.

Noch bis Ende August läuft ein Interessenbekundungsverfahren für den Betrieb der Gaststätte im kommenden Jahr. Ein Interessent aus Thüringen hat sich nach Nordkurier-Informationen mittlerweile schon wieder zurückgezogen.

Rückkauf des „Wendenkruges“ angestoßen

Der „Wendenkrug“ befindet sich derzeit noch in den Händen der Stadtwerke, soll nun aber wieder der Stadt übergeben werden. „Der Rückkauf-Prozess ist angestoßen“, erläutert Bürgermeister Robert Straßburg. Alle Bereiche des „Wendenkrugs“ sollen jetzt auf ihren aktuellen Zustand untersucht werden, kündigte er an.

Mit dem Verkauf des „Wendenkrugs“ wollen die Stadtwerke auch den Fährmann und den Schiffsführer der „Regulus“, die beide Angestellte des Unternehmens sind, abziehen. Ob das so umgesetzt wird, ist aber noch nicht endgültig entschieden. „Hierzu bedarf es noch einer Abstimmung mit den Stadtwerken, um eine zukunftsorientierte Lösung zu finden“, erklärt Robert Straßburg.

Kulturministerin zu Besuch auf dem Burgwall

Mit der „Regulus“ fuhr Anfang der Woche auch Kulturministerin Bettina Martin auf die Burgwallinsel. Bürgermeister Straßburg hatte mit ihr diesen Termin vereinbart, um sein Konzept vorzustellen. Demnach soll die Burgwallinsel künftig als eine Außenstelle des Stadtmuseums viele Erlebnismöglichkeiten bieten.