Am 29. August können Besucher zwischen 10 und 15 Uhr entlang der Promenade zwischen dem Hafen und dem Seglerheim in Röbel stöbern. Organisiert wird der erste Promenadenflohmarkt von Antje Bergholz und Jeannette Saathoff, die bereits seit Jahren Flohmärkte veranstalten.
Idee entstand bei Kaffee
„Das war schon lange ein Wunsch von uns. Wir wollten einfach mal einen Flohmarkt an der Promenade machen“, erzählt Bergholz. Die Idee habe sich geradezu angeboten: „Die Promenade ist eine schöne Möglichkeit, das Hafengebiet für Einheimische und Gäste zu beleben.“ Bei einem frühlingshaften Nachmittagskaffee wurde der Gedanke konkreter. Die beiden Frauen erzählten einigen Röbelern davon und erhielten prompt die Antwort: „Oh ja, macht das noch in diesem Jahr.“
Die Zeit für die Organisation war knapp, doch die Frauen entwickelten ein Konzept und stellten es der Stadt vor. Die Verantwortlichen waren überzeugt. Nun soll der Markt stattfinden.
Buntes Angebot und viele Anmeldungen
Vorgesehen sind bis zu 50 Stände. Angeboten werden soll ein Mix aus Secondhand-Mode, Büchern, Spielzeug, Accessoires, Kunst und allerlei Lieblingsstücken. Auch Selbstgemachtes darf auf den Tischen landen.
Bereits kurz nach der Ankündigung gingen zahlreiche Anmeldungen ein. „Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Viele finden das Flair an der Promenade einfach schön“, berichtet Antje Bergholz. Am Wasser komme schließlich auch für die Einheimischen ein kleines bisschen Urlaubsgefühl auf.
Gemütliche Atmosphäre und Gastronomie
Damit dieses Gefühl erhalten bleibt, soll es eher gemütlich zugehen. „Chillige Hintergrundmusik“ ist vorgesehen, auf laute Beschallung wollen die Organisatorinnen bewusst verzichten. Stattdessen darf zwischen den Ständen geschlendert, geplaudert und zwischendurch der Blick aufs Wasser genossen werden.
Auch die Röbeler Gastronomie soll vom zusätzlichen Leben an der Promenade profitieren. Die Organisatorinnen haben die Gastronomen informiert und würden sich freuen, wenn der eine oder andere zum Beispiel mit einem Flohmarkt-Frühstück einsteigt. „Das wäre eine Win-win-Situation für alle“, finden die Frauen.
Kosten und Zukunft
Kinder und Schüler können ihre Schätze kostenlos anbieten. Erwachsene Privatanbieter zahlen für bis zu drei Meter Standfläche zehn Euro. Damit werden unter anderem Genehmigungs- und Druckkosten gedeckt.
Ob der Promenadenflohmarkt künftig einen festen Platz im Röbeler Veranstaltungskalender bekommt, wollen die beiden Organisatorinnen zunächst entspannt herausfinden. „Wenn es in diesem Jahr gut läuft, gibt es vielleicht im nächsten Jahr eine Fortsetzung. Wir wollen es einfach ausprobieren und schauen, wie es angenommen wird“, sagt Antje Bergholz.